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Author Archive by Timo

Studentische Vollversammlung am 10.11.2022

Am 10.11. fand ab 18ct die Studentische Vollversammlung statt, sowohl in Präsens im Hörsaal 25 im Kupferbau als auch mit Möglichkeit, über Zoom teilzunehmen.

Das Protokoll sowie die Anträge der Vollversammlung findet ihr unter diesem Link: https://sturatue.ocloud.de/index.php/s/T2XGEkc3Qy6wSiK

Auf der Studentischen Vollversammlung wurden folgende Anträge angenommen:

StudVV A1 zum Thema Onlinewahlen

StudVV A2 Wohnungsnot und Energiekrise

StudVV A3 Neufassung Referate

StudVV A4 Stellungnahme zu den Protesten im Iran sowie Einrichtung einer „AG Iran“

StudVV A5 kostenlose Wasserspender

Bei der StudVV galt für die Präsenz- sowie Onlineteilnahme folgende Nettiquette:

  • ausreden lassen
  • nicht reinrufen
  • keine Beleidigungen und persönlichen Angriffe
  • keine Personen oder Positionen lächerlich machen
  • Das Aufnehmen oder Speichern der Veranstaltung ist verboten
  • Moralisierungen und Polemik vermeiden
  • konsensorientierte Diskussion, das heißt auch Übereinstimmungen würdigen
  • Kompromissbereitschaft bei der Positionsfindung
  • sachlich argumentieren
  • beim Thema bleiben/nah am Thema diskutieren
  • Killerphrasen/Totschlagargument vermeiden
  • Wiederholungen vermeiden
  • Beiträge kurz fassen
  • auf (Gegen)Argumente eingehen
  • Redner*innen sollen bei ihren Beiträgen ihren Vornamen nennen
  • Abkürzungen vermeiden
  • Die gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere die des Strafrechts, Urheberrechts, des Persönlichkeitsrechtes und des Jugendschutzgesetzes, gilt es zu beachten.

Wir behielten uns vor beim Nichteinhalten dieser Regeln Menschen von der Veranstaltung zu verweisen.

Jetzt bewerben – Wahlen Exekutive, Referate und Vergabekommission Notlagenstipendium für WiSe 2022/23 und SoSe 2023

Auf der StuRa Sitzung am 14. November 2022 werden die Referate, die beiden Vorsitzenden, das Finanzreferat sowie die Vergabekommission für das Notlagenstipendium gewählt.

Bewerbungen können formlos an ga@stura-tuebingen.de eingereicht werden. In den Sitzungen besteht außerdem die freiwillige (!) Möglichkeit, dich zusätzlich mündlich vorzustellen. Wenn du Fragen hast, melde dich gern bei uns!

Die Referate werden – bis auf das Finanzreferat – jeweils durch bis zu zwei gleichberechtigte Referent*innen gebildet. Gibt es weniger qualifizierte Interessierte, so kann das Referat auch durch eine*n Referent*in gebildet werden oder unbesetzt bleiben. Vorsitzende gibt es zwei, das Finanzreferat besteht aus einer Person. Die Notlagenkommission besteht aus fünf Mitgliedern. Hier gibt es auch bis zu 5 Stellvertreter*innen. Die Amtszeiten sind an die Amtszeit des StuRas gekoppelt. Die Referate erhalten monatlich eine Aufwandsentschädigung von 250€, das Finanzreferat und die Exekutive jeweils 500€.


Referat für gewerkschaftliche, soziale und ökologische Teilhabe und eine gerechtere Welt

Der Studierendenrat Tübingen sucht bis zu zwei Referent*innen für das Referat für gewerkschaftliche, soziale und ökologische Teilhabe und eine gerechtere Welt („öko-soziales Referat“), um in Zusammenarbeit mit den zuständigen Arbeitskreisen unsere sozialen und ökologischen Angebote weiter auszubauen. Du hast Lust auf gewerkschaftliche Beratung und studentische Hilfskräfte bei ihrer Organisierung zu unterstützen? Du willst mithelfen, dass der Stura ökologische/nachhaltige Projekte nicht nur beginnt, sondern auch umsetzt? Du glaubst, dass diese Studierendenvertretung mehr leisten könnte? Dann bewirb dich!

Deine Hauptaufgaben:

  • regelmäßige, mindestens alle zwei Wochen stattfindende Sprechstunde
  • Unterstützung laufender Projekte und Serviceangebote der VS im Bereich Umwelt und Soziales
  • Vernetzung und Unterstützung von Arbeitskreisen
  • Anlegen von Kontaktlisten von wichtigen Akteur*innen in den Bereichen des Referats
  • Herbeiführen von für die Projekte notwendigen Beschlüssen der VS
  • Bewerben von Angeboten in Zusammenarbeit mit dem Pressereferat

Der Kreativität sind aber keine Grenzen gesetzt. Möglich ist unter anderem: 

  • Unterstützung der Arbeit von Hochschulgruppen
  • Aufbau/Unterstützung der Angebote für Hiwis
  • Aufbau/Unterstützung der Angebote für Studierende mit Kind, pflegende Studierende, Studierende mit Beeinträchtigung und chronischer Krankheit, usw.; stärken der Stimme der jeweiligen Gruppen
  • Unterstützung von Aktionsformen wie Protesten etc.
  • Organisieren eigener Veranstaltungen
  • Austausch/Zusammenarbeit mit Akteur*innen an anderen Hochschulen / in überregionalen Zusammenschlüssen
  • Aufbau einer Sozialberatung
  • Ausbau nachhaltiger Angebote der VS
  • Erstellung eigener Druckerzeugnisse u.Ä.
  • Politische Arbeit zu den Angeboten des Studierendenwerk AdöR
  • Mitarbeit beim Aufbau eines Green Office
  • Vorbereitung einer (Mit-)Verhandlung beim Semesterticket

Was wir bieten: 

  • eine Aufwandsentschädigung von 250€/ Monat
  • Einblicke in die Hochschulpolitik
  • aktive Mitgestaltungmöglichkeit
  • flexible Arbeitszeiten und mobile working
  • Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Kontakt mit Entscheidungsträger*innen in Stadt und Universität
  • Erwerben von Kenntnissen, die über das Studium hinausgehen

Bitte beachte auch den Beschluss zur Einführung des Referats durch die StudVV, sowie die Regelungen in unserer Geschäftsordnung.


Referat für Studium und Lehre

Der Studierendenrat Tübingen sucht zwei Referent*innen für das Referat für Studium und Lehre, um sich in Zusammenarbeit mit den Arbeitskreisen Qualitätssicherungsmittel, Systemakkreditierung und Digitalisierung für die Verbesserung von Lehr-und Studiumsbedingungen einzusetzten.Du setzt dich gerne leidenschaftlich für deine Kommiliton*innen ein und siehst an der Uni viel Verbesserungsbedarf? Du hast Lust, in die Hochschulpolitik einzutauchen und dabei zu sein, wenn neue Studiengänge akkreditiert werden? Du glaubst, dass diese Studienvertretung mehr für die Lehre leisten kann? Dann bewirb dich jetzt!

Deine Hauptaufgaben:

  • Koordinierung der Arbeitskreise Qualitätssicherungsmittel, Systemakkreditierung und Digitalisierung
  • Unterstützung der Fachschaftsbezirke und weiterer Gruppen in der Verbesserung der Lehr- und Studiumsbedingungen
  • regelmäßige Sprechstunden für Studierende
  • Schnittstelle zwischen Studierenden und Ansprechpartner*innen
  • Koordination der Vergaberunde der Qualitätssicherungsmittel (QSM)

Was wir bieten:

  • eine Aufwandsentschädigung von 250€/ Monat
  • Einblick in die Hochschulpolitik
  • aktive Mitgestaltungmöglichkeiten
  • flexible Arbeitszeiten und mobile working
  • Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Kontakt mit Entscheidungsträger*innen in Stadt und Universität
  • Erwerben von Kenntnissen, die über das Studium hinausgehen

Referat für Öffentlichkeitsarbeit

Der Studierendenrat Tübingen sucht zwei Referent*innen für das Referat für Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation / Presse, um in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Arbeitskreis die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Studierendenrat Tübingen zu übernehmen.

Du bist offen, freundlich, flexibel und hast Spaß am Umgang mit anderen Menschen? Egal ob du bereits Presseerfahrungen sammeln konntest, gerne Flyer und Plakate designst oder 10.000 Likes auf Instagram hast, der StuRa Tübingen freut sich auf deine Bewerbung.

Du bist bisher hochschulpolitisch nicht aktiv? Kein Problem, auch ein Blick von außen kann für das Referat sinnvoll sein – es soll schließlich Leute informieren, die selbst nicht im StuRa aktiv sind.

Du hast Spaß am Schreiben von Texten, kannst mit einer Kamera umgehen und bist bereit, dich in das manchmal komplexe Themenfeld der Hochschulpolitik einzuarbeiten? Bei deinen Aufgaben hast du viele Freiheiten, denn bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des StuRas gibt es an allen Ecken und Enden zu tun. Hier zählt vor allem dein Engagement!

Wir suchen eine kommunikative Persönlichkeit mit sehr gutem Allgemeinwissen, die sich unter Einsatz von strategischem Denken und mit hoher Sensibilität auf die vielfältigen Akteure im Presse- und Medienbereich einstellen und mit diesen umgehen kann. Hierzu solltest du mündlich und schriftlich überzeugend argumentieren, dich durchsetzen sowie Konfliktpotenzial rechtzeitig erkennen und in geeigneter Weise darauf reagieren können. Dabei wird ein nachdrückliches, aber verbindliches Auftreten erwartet.

Deine Hauptaufgaben:

  • Die intensive Pflege von Social Media & Homepage
  • Verfassen von Pressemitteilungen
  • Kurze Zusammenfassungen über die Arbeit des Studierendenrats und der Arbeitskreise
  • Ansprechpartner*in sein für die Öffentlichkeit und Pressevertreter*innen

Der Kreativität sind aber keine Grenzen gesetzt. Möglich ist unter anderem:

  • die Erstellung von Print- und Werbematerialien (z. B. Flyern, Poster etc.)
  • Berichte aus den Sitzungen und Arbeitskreisen
  • Betreuung der Pressearbeit im Rahmen von größeren Veranstaltungen wie Uniwahlen und Vollversammlungen oder auch Moderation von Pressekonferenzen
  • Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • ggf. Planung, Organisation und Durchführung eines Pressegesprächs im Vorfeld der Veranstaltung
  • Medienbeobachtung und -analyse
  • Ausbau und Pflege der Kontakte zu Journalist*innen von Print-, TV-, Radio und Onlinemedien
  • Zusammenarbeit mit den Pressestellen in Landesverbänden, z. B. LAK, fzs

Was wir bieten: 

  • eine Aufwandsentschädigung von 250€/ Monat
  • tiefen Einblick in die Strukturen der Hochschulpolitik Tübingens und Baden-Württembergs
  • flexible Arbeitszeiten und mobile working
  • Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Arbeitserfahrung
  • Erwerben von Kenntnissen, die über das Studium hinausgehen

Vorsitzende der Verfassten Studierendenschaft

Der Studierendenrat Tübingen sucht zwei Vorsitzende für die Verfasste Studierendenschaft, die die Studierendenschaft rechtlich und gegenüber der Öffentlichkeit und der Universität vertreten.Du hast Freude an Organisation und arbeitest gut selbstständig? Du bist kommunikativ und hast Lust, dich auch über die Studierendenschaft hinaus zu vernetzen? Du möchtest deine Ideen einbringen, wie die Studierendenvertretung vorangetrieben werden kann?Dann bewirb dich jetzt!

Deine Aufgaben:

  • Vertreten die Studierendenschaft gemeinschaftlich und gleichberechtigt gegenüber der Öffentlichkeit und der Universität.
  • Vorsitz der Arbeitnehmer*innen der Studierendenschaft (gegenwärtig zwei).
  • Führen des Rechtsverkehrs der Studierendenschaft.
  • Dabei Bindung an Weisungen des Studierendenrates.

Requirements

  • Immatrikulation an der Uni Tübingen
  • Erfahrung in der Hochschulpolitik
  • Einsatzbereitschaft und Teamfähigkeit
  • Hohe Eigenverantwortung & Selbstorganisation
  • Ausreichend Zeit

Was wir bieten:

  • eine Aufwandsentschädigung von 500€/ Monat
  • tiefen Einblick in die Strukturen der Hochschulpolitik Tübingens und Baden-Württembergs
  • flexible Arbeitszeiten und mobile working
  • Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Arbeitserfahrung
  • Erwerben von Kenntnissen, die über das Studium hinausgehen

Finanzreferat

Der Studierendenrat sucht eine*n Finanzreferent*in, um die Finanzanglegenheiten der Verfassten Studierendenschaft zu verwalten und zu gestalten.Als Finanzreferent*in gehörst du gemeinsam mit den Vorsitzenden der Exekutive des Studierendenrats an.Du hast Interesse? Dann bewirb dich jetzt!

Deine Aufgaben:

  • Verwalten des Kontos der Verfassten Studierendenschaft.
  • Überprüfen Ausgaben der Studierendenschaft.
  • Überprüfen und Unterzeichnen von Rechnungen.
  • Vorlage des Haushaltsplans an den Studierendenrat.
  • Durchführung des Haushaltsplans, Verantwortlichkeit für die jährliche Rechnungslegung sowie für die diesbezügliche Zusammenarbeit mit der Hochschule und dem Rechnungshof.
  • Dabei enge Zusammenarbeit mit dem Büro.

Requirements

  • Immatrikulation an der Uni Tübingen
  • Erfahrung in der Hochschulpolitik
  • Einsatzbereitschaft und Teamfähigkeit
  • Hohe Eigenverantwortung & Selbstorganisation
  • Ausreichend Zeit

Was wir bieten:

  • eine Aufwandsentschädigung von 500€/ Monat
  • tiefen Einblick in die Strukturen der Hochschulpolitik Tübingens und Baden-Württembergs
  • flache Hierarchien, bei denen es auf jede*n ankommt
  • flexible Arbeitszeiten und mobile working
  • Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Arbeitserfahrung
  • Erwerben von Kenntnissen, die über das Studium hinausgehen

Vergabekommission für das Notlagenstipendium

Vor zwei Jahren haben wir ein Notlagenstipendium geschaffen, dass Kommiliton*innen in finanzieller Notlage unterstützt. Entsprechende Fälle können z. B. unvorhergesehene/r bzw. kurzfristige/r Arbeitsplatzverlust, Kosten oder Exmatrikulation mit gerichtlicher Klärung sein, welche Probleme bei Mietzahlungen oder Versorgung zur Folge haben.

Über die Vergabe und Höhe einer Härtefallzahlung und die Dauer ihrer Laufzeit entscheidet eine Vergabekommission (Härtefallkommission) in einer nicht-öffentlichen Sitzung anhand der Daten und Fakten sowie der schriftlichen Fallschilderung des*der Antragsteller*in. Die Vergabekommission besteht aus fünf stimmberechtigten Mitgliedern und bis zu fünf Stellvertreter*innen.

Damit die Vergabekommission möglichst breit aufgestellt ist sollen darin Studierende unterschiedlicher Fakultäten, Gender und mit und ohne hochschulpolitischer Erfahrung vertreten sein. Mehr Infos sowie die Satzung, nach der die Vergabe stattfindet, findest du auf stura-tuebingen.de/notlagen

Deine Aufgaben:

  • Teilnahme an den nicht-öffentlichen Sitzungen, die je nach Antragsaufkommen einberufen werden (i.d.R. online)
  • Entscheiden über Vergabe und Höhe der Härtefallzahlung sowie die Laufzeit anhand der Daten und Fakten sowie der schriftlichen Fallschilderung des*der Antragsteller*in
  • ggf. als Vorsitz der Kommission die Sitzung leiten und Bescheide ausstellen
  • Enge Zusammenarbeit mit unserem Büro sowie unserem Finanzrefereten, die sich um Überweisungen usw kümmern.

Was wir bieten:

  • aktive Mitgestaltungmöglichkeiten
  • Erwerben von Kenntnissen, die über das Studium hinausgehen
  • eine Urkunde für dein ehrenamtliches Engagement in der Kommission 
  • Für die Mitglieder der Notlagenkommission gibt es keine Aufwandsentschädigung

Gruppen und Initiativen rund um die Universität eröffnen das Semester

Vom 18.10. bis 27.10. organisieren zahlreiche Tübinger Gruppen wieder gemeinsam Veranstaltungen zur Ernst-und-Karola-Bloch-Woche. Gemeinsames Ziel ist es, einen kritischen Blick auf Hochschule und Gesellschaft zu werfen sowie konkrete Utopien statt Krisen-Panik aufzuzeigen. 

„Die Veranstaltungen stehen dieses Jahr unter dem Motto Nichts vergessen, alles verwandeln“, erklärt Johanna Grün vom organisierenden Arbeitskreis „Ernst und Karola Bloch Woche“. „Um erfolgreich für eine Zukunft zu streiten, in der wir die Herausforderungen des Klimawandels, sozialer Fragen und Status Quo begegnen, müssen wir auch wissen, woher wir kommen. Nur im Wissen um Vergangenes können wir unsere Gegenwart verstehen und eine Zukunft bauen.“

„Ein lebendiges kollektives Gedächtnis kann uns auch davor schützen, auf falsche Versprechungen von Rechtsaußen und Verschwörungsgläubigen reinzufallen“, ergänzt Hannah Herbst „Es reicht dabei nicht, wie wir das gerne an unserer Uni machen, aus klugen Büchern zu lernen. Wir müssen unsere eigenen Erfahrungen machen, mit unseren Kommiliton*innen diskutieren und auch aus der akademischen Blase ausbrechen.“

Das Programm der Blochwoche ist dieses Jahr wieder bunt gemischt. Mehrere Stadtführungen zeigen Tübingen aus unterschiedlichen Blickwinkeln: Einem wohnpolitischen – organisiert vom Wohnraumbündnis –, einem konsumkritischen – von  Act for Animals und Weltbewusst –, einem antifaschistischen – von Input – und einem queeren – von Amnesty. Zum Programm gehören auch Veranstaltungen zu den Themen Kapitalismus und Klimakrise, dem Umgang mit dem Patriarchat und der Black Metal Szene. Auch ein Besuch des Infoladens und ein kritischer Kleidertausch gehören zum Programm. Besonders freuen wir uns auf den Journalisten Leon Enrique Montero, der einen Einblick in die „konservativen Parallelgesellschaft“ rechter Burschenschaften geben will.

Herzstück der Blochwoche ist der Alternative Dies, der seit rund 20 Jahren aus Kritik am farbentragenden Getümmel auf dem Dies Universitatis veranstaltet wird. Der AlDi ist dabei selbstbestimmt und selbstorganisiert aus der Studierendenschaft heraus und zeigt, wie vielfältig und bunt die Universität und Tübingen sind, abseits von überkommenden Hierarchien, Trinkzwang und Uniformen. Über 30 Gruppen und Initativen wollen sich ab 16 Uhr neuen und alten Studierenden vorstellen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Daneben wird es kleine Workshops geben, ein Essensangebot gegen Spende (ab 19 Uhr) und im Anschluss findet das erste Clubhausfest statt.

Auch das Zimmertheater ITZ lädt zum Kennenlernen ein. Für nur 5 Euro mit Freigetränk, statt der sonst ermäßigten 9,50 Euro, kommen Studierende während der Blochwoche mit dem Code „Prinzip Hoffnung“ in die Vorstellungen von “Das Universum bleibt ’ne Nullnummer“. 

Die Blochwoche umfasst rund 20 Veranstaltungen unterschiedlicher Gruppen und Initiativen vom Dienstag, 18. Oktober, bis einschließlich Donnerstag, 27. Oktober 2022. Das vollständige Programm findet sich online auf www.blochwoche.org sowie an vielen Orten als gedrucktes Programmheft. Wir laden insbesondere Studienanfänger*innen ein, die Universität und die Stadt, in die sie kommen, nicht nur kennen zu lernen, sondern auch aktiv mitzugestalten. 

Ansprechpartner*innen über: oeffentlichkeitsarbeit@stura-tuebingen.de

StuRa-Wahl Listen Steckbriefe 2022

Liste 1: „Juso-HSG – Studier‘ doch, wie Du willst!“

Leider haben wir von dieser Gruppe keine Rückmeldung erhalten.

Liste 2: „Unabhängige Liste Fachschaft (ULF)“

Leider haben wir von dieser Gruppe keine Rückmeldung erhalten.

Liste 3: „Liberale Hochschulgruppe Tübingen (LHG)“

Warum tretet ihr an ?

Auch dieses Mal stellen wir uns für den StuRa wieder zur Wahl, um dort in konstruktiver Opposition allen liberalen Studenten eine Stimme zu geben.

Wir sind damit zuvorderst euer Garant für die Verankerung aller Gremienentscheidungen in der freiheitlich demokratischen Grundordnung, die ohne uns nur selten als äußerster Handlungsrahmen respektiert wird. 

In allen finanziellen Entscheidungen stehen wir konsequent für einen maximal verantwortungsbewussten und transparenten Umgang mit euren studentischen Geldern. Aus diesem Grund wollen wir auch weiterhin alle finanziellen Entscheidungen mit kritischer Vernunft hinterfragen.  

Zuletzt darf der StuRa in unseren Augen keine Nische der moralischen Überlegenheitsdemonstrationen bleiben. Stattdessen wollen wir auf Entscheidungen und ein Veranstaltungsangebot hinwirken, die bzw. das für alle Studenten einen echten Mehrwert schafft ! 

Wart ihr letzte Legislatur im StuRa ? Was habt ihr dort gemacht ?

Die LHG war in der letzten Legislatur mit zwei Sitzen im StuRa vertreten. 

Wir haben diese in vielseitiger Hinsicht dazu eingesetzt, euren universitären Alltag zu verbessern. Dazu zählen zum einen praktische Projekte zur positiven Veränderung der alltäglichen Rahmenbedingungen an der Universität, wie etwa die Einführung von Automaten mit Hygieneartikeln auf den Toiletten, die wir nicht nur unterstützt, sondern auch aktiv forciert haben. Zum anderen aber auch die Förderung bzw. Initiierung von wirtschaftlichen Bildungsangeboten, wie etwa durch die Durchführung eines makroökonomischen Planspiels, in Zusammenarbeit mit der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft.

Was habt ihr vor zu machen wenn ihr wieder in den StuRa gewählt werdet ?

Mit dem Wiedereinzug in den StuRa, wollen wir uns auf den Kern unserer Identität besinnen und zukünftig nicht mehr nur im Senat, sondern auch hier noch mehr auf ein möglichst selbstbestimmtes Studium für euch hinwirken. 

Dies bedeutet im Hinblick auf die Pandemie, bzw. den Alltag nach der Pandemie, dass wir für die Verfasste Studierendenschaft endlich auf eine klare Positionierung zu einer Garantie der Präsenzlehre hinwirken wollen. Gleichzeitig muss für eure Flexibilität und ein zeitgemäßes Studieren die Aufrechterhaltung von zusätzlichen Hybrid- und Aufzeichnungsangeboten gefordert werden. 

Darüber hinaus wollen wir uns auch aus dem Kern der Verfassten Studierendenschaft hinaus gegen die gegenwärtigen Bedrohungen unserer akademischen Freiheit einsetzten, wie etwa durch den durch Konformismus oder sogar Notendruck erzwungene Einzug von umstrittenen und ideologisch aufgeladenen Konzepten wie dem Gendern in das akademische Arbeiten. 

Resümierend wollen wir damit im StuRa noch mehr die starke Stimme gegen alle Zwänge sein, die euch als Individuen den Raum nehmen, sich im Studium bestmöglich zu entfalten!

Liste 4: „Linke Liste/SDS“

Warum tretet ihr an ?

Um auch im StuRa auf eine soziale, geschlechter- und klimagerechte, friedliche, sowie demokratischere Welt hinzuarbeiten.

Wart ihr letzte Legislatur im StuRa ? Was habt ihr dort gemacht ?

Unsere Mandatsträger, sowie die Gruppe als ganzes haben sich erfolgreich von Querdenker*innen distanziert. Die Förderung von Projekten, die die bereits genannten Ziele verfolgen und auf Finanzierung angewiesen waren war auch ein Teil unserer Arbeit.

Was habt ihr vor zu machen wenn ihr wieder in den StuRa gewählt werdet ?

Die Arbeit von tollen Projekten fördern, wie zum Beispiel einer kritischen Kunstausstellung zum Thema “Männlichkeit?!”.

Liste 5: „RCDS Tübingen – Die Campus Union“

Leider haben wir von dieser Gruppe keine Rückmeldung erhalten.

Liste 6: „Grüne Hochschulgruppe – GHG – für eine gemeinsame Studierendenvertretung“

Warum tretet ihr an?

Wir treten für eine gemeinsame Studierendenvertretung an. Wir wollen, dass es eine politische Stimme im StuRa gibt, die eigene Projekte und Inhalte hat und alle Betroffenen, z.B. aus den jeweiligen Fächern, in ihrer Mitbestimmung respektiert, einbezieht und ihren Empfehlungen folgt. Unsere konkrete Utopie einer anderen Universität ist ökologisch, sozial gerecht, demokratisch, queerfeministisch, antifaschistisch, inklusiv, vielfältig und übernimmt Verantwortung für eine gerechtere Welt. Dafür setzen wir uns in Gremien, Arbeitskreisen, Bündnissen und Debatten ein. Auch wenn Hochschulpolitik in vielerlei Hinsicht ein demokratietheoretisches Ideal ist, welches lange nicht ausreichend legitimiert ist, geht es uns darum, politische Räume mitzugestalten. Wir wollen gerade nicht über die Studis regieren, sondern sie unterstützen – egal, wie sie ihre Mitbestimmung realisieren wollen.

Wart ihr letzte Legislatur im StuRa? Was habt ihr dort gemacht?

Wir waren letzte Legistlatur mit acht Sitzen im StuRa vertreten und haben eine der beiden Co-Vorsitzenden gestellt. Dabei war uns immer besonders wichtig mit allen Studierenden zusammen zu arbeiten, die selbst aktiv werden wollen: über offene Arbeitskreise, Referate, die diese unterstützen, Fachschaften, Vollversammlungen und Gruppen. Wir haben die Rektorinnenwahl kritisch begleitet, haben Proteste gegen Querdenkerinnen, für einen studentischen Tarifvertrag und für eine antikapitalistische Klimapolitik unterstützt, haben das Elternforum weitergeführt, viel in AKs mitgearbeitet und auch viel Eigenes gemacht. Auch haben wir Gruppen dabei unterstützt, kulturelle und politische Veranstaltungen zu realisieren.

Was habt ihr vor zu machen wenn ihr wieder in den StuRa gewählt werdet?

Wie bisher auch: Studierendeninteressen gemeinsam vertreten – mit starken Arbeitskreisen, Fachschaften und Gruppen.
Viele Projekte sind noch nicht abgeschlossen: BaföG braucht weiter eine Reform, faire Löhne und Bedingungen für studentische Beschäftigte (TVStud) fehlen, kostenlose Menstruationsartikel auf den Klos, DIY-Fahrradwerkstatt, Erhalt der Cafete, … und viele Kämpfe sind auch auf Dauer angelegt: Gegen Klimakrise, für gutes Wohnen, gegen Antisemitismus und Rassismus, für die Selbstbestimmung aller. Wir wollen weiterhin solidarisch an der Seite all jener stehen, die eine konkrete Utopie an unserer Universität leben und sie aktiv mitgestalten wollen: ökologisch, sozial gerecht, demokratisch, queerfeministisch, antifaschistisch, inklusiv, vielfältig und mit Verantwortung für eine gerechtere Welt.

Liste 7: „Liste der Fachschaften – FSVV – für eine gemeinsame Studierendenvertretung“

Warum tretet ihr an?

Die FSVV ist die unabhängige Studierendenvertretung, in die sich alle Studierenden einbringen können. Damit das auch weiterhin so bleibt, treten wir zur StuRa-Wahl an. Irgendwer muss ja eure Meinung vertreten 🙂
Wir setzen uns dafür ein, dass ihr weiterhin eine starke Stimme habt. Dafür geben wir die StuRa-Anträge an die Fachschaften weiter. Diese stimmen in ihren Sitzungen ab und geben ihre Meinungen anschließend zurück in die Fachschaftenvollversammlung. So, wie dort die Mehrheit der anwesenden Fachschaften abstimmt, stimmen wir im Studierendenrat. Durch die Beteiligung der Fachschaften greifen wir auf einen großen Pool an Erfahrungen, Meinungen und Wissen zurück. Statt ein paar Einzelmeinungen haben wir so ein Netzwerk aus Fakultäten und Fachbereichen. Dies ist essentiell für das Gelingen unsere hochschulpolitische Arbeit im StuRa und bei euch in den einzelnen Fächern.

Wart ihr letzte Legislatur im StuRa? Was habt ihr dort gemacht?

Die letzte Legislatur war leider nach wie vor geprägt durch die Corona-Pandemie. Dennoch haben wir versucht, wieder mehr Präsenz- oder Hybridtreffen in Arbeitskreisen zu veranstalten, um neue Leute für die Hochschulpolitik zu begeistern. Dabei waren wir in fast allen aktiven Arbeitskreisen vertreten, von Gleichstellung über Soziales, zu Studium und Lehre, QSM, Presse & Öffentlichkeitsarbeit und dem Arbeitskreis für überregionale Studierendenbeziehungen.
Um Arbeit in der Studierendenschaft besser koordinieren und leisten zu können, haben wir die Referate sowie die Exekutive gestärkt.
Inhaltlich haben wir uns stark bei der Rektorinnenwahl eingebracht und dort nach einer möglichst studierendenfreundlichen Kandidatin gesucht und sie hoffentlich gefunden. Unsere Bemühungen für mehr veganes Essen in den Mensen zeigt erste Erfolge und es gibt nun ein breiteres veganes Angebot.
Außerdem wollen wir gerne die Cafeteria im Clubhaus in studentische Hand übernehmen und haben dafür bereits viel Vorarbeit geleistet. 
Überdies haben wir Tübingen kulturell bereichert – unsere Fachschaften z.B. durch Clubhausfeste und wir über das Ract!Festival..

Was habt ihr vor zu machen wenn ihr wieder in den StuRa gewählt werdet?

Die kommenden beiden Semester ist einiges los: im Oktober hört Rektor Bernd Engler nach 16 Jahren Amtszeit auf und wir bekommen mit Karla Pollmann eine neue Rektorin. Wir freuen uns auf einen guten Einstieg in die Zusammenarbeit. Mit der neuen Rektorin wird auch das Prorektorat für Studium und Lehre neu gewählt. Mit diesem werden wir uns weiterhin für bessere Studienbedingungen in allen Fächern einsetzten. Außerdem wird ein neues viertes Prorektorat eingesetzt. Es bietet sich hiermit die Chance, erstmalig ein studentisches Prorektorat einzuführen. Auch beim Studierendenwerk steht die Wahl der Geschäftsführung an. Hier setzen wir uns für einen studierendenfreundliche Lösung ein. Denn es braucht günstigeres Mensaessen, einen Ausbau der psychotherapeutischen Beratung und mehr bezahlbaren Wohnraum. 
Das Coronavirus wird die Universität voraussichtlich auch im kommenden Wintersemester wieder vor Herausforderungen stellen. Wir machen uns stark für hybride Lehrangebote, die ein sicheres und selbstbestimmtes Lernen ermöglichen. Trotz all dieser Herausforderungen darf der Klimaschutz nicht in den Hintergrund gerückt werden. Die Uni muss nachhaltiger werden, Gebäude klimafreundlich saniert, Beschaffungen regional und klimaneutral gestaltet und Flüge vermieden werden.
Weiterhin ist eure Mitbestimmung unser zentrales Anliegen. Wir wollen eure Stimme hörbar machen. Auch wenn es nicht immer leicht ist. Denn iihr seid es wert, gehört zu werden. Nicht nur zur Wahl sondern jeden Tag!

Stellenausschreibung Referent*in für Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Der Studierendenrat Tübingen sucht eine*n Referent*in für das Referat für Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation / Presse, um in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Arbeitskreis die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Studierendenrat Tübingen zu übernehmen.

Du bist offen, freundlich, flexibel und hast Spaß am Umgang mit anderen Menschen?Egal ob du bereits Presseerfahrungen sammeln konntest, gerne Flyer und Plakate designst oder 10.000 Likes auf Instagram hast, der StuRa Tübingen freut sich auf deine Bewerbung.

Du bist bisher hochschulpolitisch nicht aktiv? Kein Problem, auch ein Blick von außen kann für das Referat sinnvoll sein – es soll schließlich Leute informieren, die selbst nicht im StuRa aktiv sind.

Du hast Spaß am Schreiben von Texten, kannst mit einer Kamera umgehen und bist bereit, dich in das manchmal komplexe Themenfeld der Hochschulpolitik einzuarbeiten? Bei deinen Aufgaben hast du viele Freiheiten, denn bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des StuRas gibt es an allen Ecken und Enden zu tun. Hier zählt vor allem dein Engagement!

Wir suchen eine kommunikative Persönlichkeit mit sehr gutem Allgemeinwissen, die sich unter Einsatz von strategischem Denken und mit hoher Sensibilität auf die vielfältigen Akteure im Presse- und Medienbereich einstellen und mit diesen umgehen kann. Hierzu solltest du mündlich und schriftlich überzeugend argumentieren, dich durchsetzen sowie Konfliktpotenzial rechtzeitig erkennen und in geeigneter Weise darauf reagieren können. Dabei wird ein nachdrückliches, aber verbindliches Auftreten erwartet.

Deine Hauptaufgaben:

  • Die intensive Pflege von Facebook, Instagram & Homepage
  • Verfassen von Pressemitteilungen
  • Kurze Zusammenfassungen über die Arbeit des Studierendenrats und der Arbeitskreise
  • Ansprechpartner*in Sein für die Öffentlichkeit und Pressevertreter*innen

Der Kreativität sind aber keine Grenzen gesetzt. Möglich ist unter anderem:

  • die Erstellung von Print- und Werbematerialien (z.B. Flyern, Poster etc.)
  • Berichte aus den Sitzungen und Arbeitskreisen
  • Betreuung der Pressearbeit im Rahmen von größeren Veranstaltungen wie Uniwahlen und Vollversammlungen oder auch Moderation von Pressekonferenzen
  • Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • ggf. Planung, Organisation und Durchführung eines Pressegesprächs im Vorfeld der Veranstaltung
  • Medienbeobachtung und -analyse
  • Ausbau und Pflege der Kontakte zu Journalist*innen von Print-, TV-, Radio und Onlinemedien
  • Zusammenarbeit mit den Pressestellen in Landesverbänden, z.B. LAK, fzs

Was wir bieten: 

  • eine Aufwandsentschädigung von 250€/ Monat
  • tiefen Einblick in die Strukturen der Hochschulpolitik Tübingens und Baden-Württembergs
  • flache Hierarchien, bei denen es auf jede*n ankommt
  • flexible Arbeitszeiten und mobile working
  • Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Arbeitserfahrung
  • Erwerben von Kenntnissen, die über das Studium hinausgehen

Das Referat wird durch bis zu zwei gleichberechtigte Referent*innen gebildet. Gibt es weniger qualifizierte Interessierte, so kann das Referat auch durch eine*n Referent*in gebildet werden oder unbesetzt bleiben.

Das Pressereferat ist an die Amtszeit des StuRas gekoppelt, diese Ausschreibung gilt ab sofort. Bewirb dich einfach per Mail mit deinen Unterlagen, ein paar Infos über dich und warum du Lust auf das Pressereferat hast. Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Fragen gerne eine E-Mail an oeffentlichkeitsarbeit@stura-tuebingen.de schreiben, außerdem steht der Arbeitskreis Presse- & Öffentlichkeitsarbeit für Fragen zur Verfügung. Bewerbung im PDF-Format bitte an: Exekutive und den GA der kommenden Sitzung. Deine Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet.

Während der StuRa-Sitzung nach deiner Bewerbung wird es die freiwillige (!) Möglichkeit geben, dich zusätzlich mündlich vorzustellen und Fragen zu stellen / zu beantworten. Die Wahl der Referent*in(nen) erfolgt dann durch die StuRa-Mitglieder, vermutlich pandemiebedingt per Briefwahl. Bitte beachte auch den Beschluss zur Einführung des Referats durch die StudVV, sowie die Regelungen in unserer Geschäftsordnung.

Pressemitteilung: StuRa appelliert für ein zeitnahes Alternativangebot zur Innenstadtstrecke

Der Bürger*innenentscheid zur Stadtbahn ist gegen die Stadtbahn gefallen, aber trotzdem bleiben die Probleme, die die Stadtbahn lösen sollte, weiterhin aktuell. Deshalb hat der Studierendenrat zur Sitzung am 20.12. 2021 folgendes beschlossen:

Der Studierendenrat der Universität Tübingen bedauert das Ergebnis des Bürger*innenentscheids zur Innenstrecke der Regionalstadtbahn. Wie in der Pressemitteilung vom 27. August 2021 ausgeführt, haben die Mitglieder des Studierendenrats den Bau der Innenstadtstrecke mehrheitlich befürwortet.

Student*innen sind eine für den ÖPNV in der Region wichtige Nutzer*innen-Gruppe. Eine bessere Anbindung der Universitätsgebäude an das Umland kann es leichter machen zu pendeln und so helfen, den Wohnungsmarkt in Tübingen zu entspannen. „Was die Wohnraumfrage angeht müssen mehr Flächen im Liniennetz des TüBus für studentisches und soziales Wohnen bereitgestellt werden – hier ist insbesondere das Studierendenwerk gefordert“, meint Laura (Sturamitglied für die Juso-HSG).

Angesichts der Verantwortung, welche die Universität für eine nachhaltige Zukunft trägt, ist der Transport von Student*innen und Mitarbeiter*innen eine der zentralen Fragen. Mit dem Nein zur Stadtbahn wurde eine ganze Reihe von Planungen umgeworfen oder in Frage gestellt. „Die Probleme, welche die Stadtbahn angehen sollte, müssen nun auf anderem Weg gelöst werden. Das wird eine große Herausforderung für die nächsten Jahre“, so Laura weiter.

Das betrifft nicht nur Stadtbewohner*innen, sondern gerade auch Arbeiter*innen und Student*innen, die außerhalb Tübingens wohnen, aber täglich in die Stadt kommen müssen. Viele Menschen, die von einer Stadtbahn profitiert hätten, durften an der Abstimmung nicht teilnehmen. Tim vom Referat für gewerkschaftliche, soziale und ökologische Teilhabe und eine gerechtere Welt führt aus: „Das Pendeln nach Tübingen muss nun ohne die Stadtbahn so erleichtert werden, dass auch Studierende, die nicht in Tübingen wohnen, leicht mit dem ÖPNV zur Uni kommen. Sprich: Ohne auf Autos angewiesen zu sein, ohne damit die Stadt einer noch höheren Verkehrsbelastung auszusetzen oder neue PKW-Parkflächen zu beanspruchen.“

Aus diesem Grund möchte der Studierendenrat an diejenigen, die sich entschieden gegen den Bau der Innenstadtstrecke ausgesprochen haben, appellieren, ihre Vorstellungen eines effektiveren ÖPNV-Angebots zügig umzusetzen. Nicht nur die Klimakrise zeigt uns täglich, dass Massen an Pendler*innen für eine Stadt, die bis 2030 klimaneutral sein möchte, nicht tragbar sind. Auch die angespannte Wohnsituation in Tübingen verlangt nach einer zeitnahen Lösung. Zu Semesterbeginn war das wieder einmal so spürbar wie nie.

Tübingen Students' Union