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Studentische Vollversammlung am 22. März 2021

Hier wird in Kürze das Protokoll der Studentischen Vollversammlung zu finden sein.

Folgende Anträge wurden auf der Studentischen Vollversammlung angenommen:

Am 22. März 2021 ab 18 c.t. hat die erste digitale Studentische Vollversammlung der Studierendenschaft Tübingen stattgefunden. Alle Studierende und eingeschriebene Promovierende waren eingeladen, teilzunehmen und ihr Stimmrecht wahrzunehmen.

Das zentrale Thema dieser Studentischen Vollversammlung war der studentische Alltag im vergangenen Jahr – also alles rund um Lehre, Arbeiten und Leben an der Universität. Von digitalen Seminaren, Kontaktbeschräkungen in den Wohnheimen bis hin zur Prüfungsphase.

Was ist die studentische Vollversammlung?

Die Vollversammlung ist das zentrale und höchste Gremium der Studierendenschaft und steht allen an der Universität Tübingen immatrikulierten Studierenden offen. Alle anwesende Studierende stimmen hier gleichberechtigt über gemeinsame Positionen der Studierenden ab. Hier ist also der Ort, an dem die Interessen der Studierendenschaft gegenüber der Öffentlichkeit und der Universität artikuliert und Forderungen gestellt werden können sowie Handlungsempfehlungen an die Organe der Verfassten Studierendenschaft (wie zum Beispiel an den Studierendenrat) ausgesprochen werden können. Diese müssen sich nach §7 Absatz 4 der Organisationssatzung spätestens in ihrer zweiten Sitzung nach der Studentischen Vollversammlung dazu positionieren.

Mehr dazu, welche Stellung die Studentische Vollversammlung innerhalb der Verfassten Studierendenschaft einnimmt, welche Rechte und Pflichten sie hat und wie sie abläuft, findest du in der Organisationssatzung im Abschnitt II Unterabschnitt 1 (§§5 – 7) sowie in der Geschäftsordnung des Studierendenrates in §5.

Offizielle Einladung (am 10. März als Uni-Rundmail)

Liebe Kommiliton*innen, liebe eingeschriebene Promovierende,

hiermit möchten wir herzlich zur ersten digitalen studentischen Vollversammlung einladen.Diese findet am 22. März um 18 Uhr c.t. auf Zoom statt .

Das zentrale Thema dieser Studentischen Vollversammlung ist der studentische Alltag im vergangenen Jahr – also alles rund um Lehre, Arbeiten und Leben an der Universität. Von digitalen Seminaren, Kontaktbeschräkungen in den Wohnheimen bis hin zur Prüfungsphase. 

Wenn ihr also z.B. eure Erfahrungen mit der digitalen Lehre während der Covid-19 Pandemie teilen oder explizite Forderungen an die Universität im Namen der gesamten Studierendenschaft formulieren möchtet, könnt ihr das hier tun. Natürlich haben auch alle andere Themen, die euch am Herzen liegen, einen Platz.

Schickt eure Anträge, Anliegen oder andere Tagesordnungspunkte, die ihr vorab einreichen möchtet, bitte per Mail an: oeffentlichkeitsarbeit@stura-tuebingen.de

Die Vollversammlung wird über Zoom stattfinden, für die Diskussion und Abstimmung der Anträge nutzen wir die Plattform OpenSlides. Dort findet ihr auch alle bisher eingegangenen Anträge.Bitte meldet euch vorab unter folgendem Link über das Formular an, dann bekommt ihr den Zoom-Link sowie die Zugangsdaten für OpenSlides zugeschickt: https://www.stura-tuebingen.de/studentische-vollversammlung-wintersemester-20-21/

Die Studentische Vollversammlung ist das zentrale und höchste Gremium unserer Studierendenschaft. Alle anwesenden Studierenden stimmen hier gleichberechtigt über gemeinsame Positionen der Studierenden ab. Sie steht allen an der Universität Tübingen immatrikulierten Studierenden offen.

Wir freuen uns auf euch!
Euer Studierendenrat

Logo von der EUA CIVIS. Eine Europa Karte mit bunten Punkten die die Städte markieren

Ausschreibung für einen Platz als Studierendenvertreter*in im CIVIS Hub Council

Ausschreibung für einen Platz als Studierendenvertreter*in im CIVIS Hub Council

Die Universität Tübingen ist Teil von CIVIS, einem Verbund europäischer Hochschulen. Die weiteren CIVIS Universitäten sind National and Kapodistrian University of Athens, Aix- Marseille Université, University of Bucharest, Université libre de Bruxelles, Universidad Autónoma de Madrid, Sapienza Università di Roma und Stockholms Universitet. Themen sind zum Beispiel: Erasmus, blended learning, interdisziplinäre Forschung und vieles mehr. Weitere Informationen und was genau CIVIS ist findest du hier: https://civis.eu/de/uber-civis/wer-ist-civis

Der Hub Council soll als gemeinsames Kommitee der Universitäten Tübingen und Athen mit dem Schwerpunkt „Society, Culture, Heritage“ eingerichtet werden. Gemeinsam mit Lehrenden, Stakeholdern und einem/einer weiteren studentischen Vertreter*in der National and Kapodistrian University of Athens gestaltest DU die Einrichtung dieses neuen Hubs mit. Der Hub (Koordinationsstelle für CIVIS-Lehrangebote in den Geistes- und Sozialwissenschaften, sowie Jura und Theologie) wird gemeinsam von den Universitäten Tübingen und Athen geleitet; er wird von dem Hub Council beraten. Dabei steht für Dich zukünftig die Zusammenarbeit mit dem/der studentischen Vertreter*in der National and Kapodistrian University of Athens im Vordergrund. Die Position ist zunächst für ein Jahr ausgeschrieben.

Weitere Informationen über die Funktion der Hubs findest du hier: https://civis.eu/en/activities/civis-hubs

Dein Aufgabenbereich umfasst:

  • Mitwirkung an Auswahl und Konzeption internationaler Lehraktivitäten bezüglich des neu eingerichteten Hubs; langfristig auch an der Konzeption von CIVIS-Studiengängen
  • Die aktive Teilnahme am Arbeitskreis CIVIS
  • Die regelmäßige Berichterstattung in den studentischen Gremien der Universität Tübingen(StuRa, FSVV)

Was du mitbringen solltest:

  • Hochschulpolitische Erfahrung (Fachschaft, Hochschulgruppe, Gremien…)
  • Englisch Niveau B2 aufwärts
  • gerne weitere Fremdsprachenkenntnisse im CIVIS-Raum (Französisch, Schwedisch,Spanisch, Italienisch, Rumänisch, Neugriechisch)
  • Interesse an Studium, Lehre und Wissenschaft innerhalb von Europa
  • Zuverlässigkeit
  • Teamfähigkeit
  • immatrikuliert an der Universität Tübingen für min. ein weiteres Jahr, mit Option auf Verlängerung

Bewerbungsfrist ist der 16.01.2021 und das Bewerbungsgespräch findet in der Woche vom 18.01 – 21.01 statt. Die Bewerbung von Frauen, Non-Binary und Menschen mit Beeinträchtigung ist ausdrücklich erwünscht und wird bei gleicher Eignung bevorzugt. Eine kurze, informelle Bewerbung richtest Du bitte an aussen[ät]stura-tuebingen.de

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen! AK CIVIS

8. StuRa trifft sich zu öffentlicher konstituierenden Sitzung

Nächste Woche trifft sich der neu gewählte Studierendenrat das erste Mal zu seiner konstituierenden Sitzung. Die Sitzung ist wie immer öffentlich und findet wegen Corona weiterhin digital statt. Unter anderem wird es eine kleine Vorstellungsrunde der neu gewählten geben, Alltägliches wie das Beschließen von Anträgen und Berichte aus Arbeitskreisen sowie die Wahl / Vorstellungsrunde der Kandidat*innen für die Exekutive und das Pressereferat.Ihr habt Lust, beim StuRa aktiv zu werden? Dann schaut gern bei der Sitzung oder bei den Arbeitskreisen vorbei 🙂

Kandidaturen für die Exekutive oder das Pressereferat können an ga [at] stura-tuebingen.de geschickt werden. Die beiden Vorsitzenden sowie der*die Finanzreferent*in werden monatlich mit 200 € pro Person, das Presse- und Öffentlichkeitsreferat mit 150€ für ihre ehrenamtliche Arbeit entschädigt.

Die Tagesordnung für die Sitzung findet ihr hier: https://www.stura-tuebingen.de/aktuelle-tagesordnung/

Ausschreibung eines VS- Vorsitz Postens

Wir suchen kurzfristig eine*n Ko-Vorsitzende*n der Verfassten Studierendenschaft um unser Exekutivorgan ab Oktober bis Ende der Amtszeit im Dezember wieder zu vervollständigen. Das Exekutivorgan besteht aus zwei gleichberechtigten Vorsitzenden und dem*der Finanzreferent*in.

Einer unser bisherigen Vorsitzenden, Jonathan, verlässt uns, weil er in den Vorstand des freien zusammenschluss von student*innenschaften gewählt wurde. Das Exekutivorgan besteht damit nur noch aus einer Vorsitzenden und dem Finanzreferenten.

Wenn du Interesse an Hochschulpolitik und Studierendenvertretung hast und im Optimalfall auch schon ein bisschen Erfahrung damit, sowie im Wintersemester 20/21 an der Uni Tübingen immatrikuliert bist,bewirb dich mit einer kurzen Beschreibung per Mail beim Geschäftsführenden Ausschuss (ga@stura-tuebingen.de).

Informationen über die Funktion des*der Vorsitzenden und des Exekutivorgans findet ihr .

Zeitplan

  • Frist zur Einreichung von Kandidaturen: Ablauf 28.09.20
  • Aussprache + Sondersitzung (online) des StuRa: 29.09.20, 20 Uhr
  • Wahl durch den StuRa: 30.09.

Stellungnahme der Tübinger Hochschulgruppen zur sogenannten „Bayreuther Erklärung“

In einer „Bayreuther Erklärung“ nahmen die Kanzlerinnen und Kanzler der deutschen Universitäten unlängst Stellung zur weitverbreiteten Befristungspraxis im Hochschulbereich. Dort sind im sogenannten „akademischen Mittelbau“ nach wie vor über 80% der Beschäftigten befristet angestellt, und von diesen hat etwa die Hälfte einen Vertrag mit einer Laufzeit von nur einem Jahr oder noch kürzer. Alle Versuche, dies in den letzten Jahren durch politischen Druck zu verändern, waren bisher ergebnislos.
Nun verteidigen die Uni-Kanzlerinnen und -Kanzler die bestehenden Zustände. Auf ihrer letzten Jahrestagung, die im September 2019 an der Universität Bayreuth stattfand, wurde ein Papier verabschiedet, das auf die besondere Rolle der Universitäten als „Qualifizierungssystem“ hinweist und dies als Rechtfertigung für befristete Beschäftigung versteht.

Wörtlich heißt es darin: „Universitäten leisten mit der akademischen Qualifizierung dringend benötigter Fachkräfte einen wichtigen Beitrag (…). Das Modell befristeter Qualifizierungsphasen in den unterschiedlichen Bildungsformaten der Universitäten ist eine unverzichtbare Voraussetzung dafür, dass dieses gesellschaftliche Ziel weiterhin erreicht werden kann. (…) Der Aufgabenstellung der Universitäten folgend, ist es notwendig, dass die Zahl ihrer befristeten Beschäftigungsverhältnisse für wissenschaftliches Personal überwiegt.“

Wir weisen diese Sicht der Dinge mit Entschiedenheit zurück! Die Begründung für die Aufrechterhaltung prekärer Befristungsverhältnisse an deutschen Universitäten geht am Kern des Problems und an der Arbeitsrealität eines Großteils der Mittelbaulerinnen und Mittelbauler vorbei!

Natürlich ist es sinnvoll, Qualifikationsstellen zu befristen. Es hat in der Vergangenheit auch noch nie jemand die Entfristung von tausenden Doktorandinnen und Doktoranden gefordert. Und auch drittmittelfinanzierte Projektstellen lassen sich nicht ohne Weiteres entfristen. Es ist aber keineswegs logisch, dass der Qualifizierungsauftrag der Hochschulen zu Befristungsquoten von über 80% führt. Einen Qualifizierungsauftrag haben Hochschulen zunächst und vor allem gegenüber ihren Studierenden, und viele der Aufgaben in Forschung und Lehre, die von befristet Beschäftigten (z.B. befristeten Lehrdozenturen oder befristeten akademischen Ratsstellen) in diesem Zusammenhang übernommen werden, sind eindeutig Daueraufgaben, die durch dauerhafte Beschäftigung erfüllt werden können und sollen!

Es ist zudem unzumutbar, dass eine große Mehrheit der Postdocs gezwungen ist, sich jahrelang von Zeitvertrag zu Zeitvertrag zu hangeln. Viele wissen erst mit 40, ob aus der Unikarriere etwas wird oder nicht. Dabei erfüllen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen im Postdoc-Bereich elementare Aufgaben des Universitätsbetriebs. Regelmäßig übernehmen sie Personalverantwortung und betreuen Abschlussarbeiten. Es kann aus sachlichen Gründen einfach nicht angehen, sie mit Promovierenden in einen Topf zu werfen! Zurecht fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) schon seit 2010 verlässliche Perspektiven im Postdoc-Bereich, und erst vor kurzem hat sich gegen den Befristungswahn an den deutschen Hochschulen die bundesweite Initiative „Frist ist Frust“ gegründet, an der sich neben den Einzelgewerkschaften GEW und ver.di und dem DGB zahlreiche weitere Gruppen beteiligen, so etwa das N2 – Network of Doctoral Researcher Networks, der Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi) sowie der freie zusammenschluss der studierendenschaften (fzs e.V.).

Weil unter prekären Bedingungen keine gute Forschung und Lehre stattfinden können, u.a. weil erworbene Kompetenzen mit dem erzwungenen Weggang des Personals verloren gehen und keine langfristige Planung in der Lehre möglich ist, liegt eine Behebung der Befristungsmisere nämlich auch im Interesse der Studierenden und letztlich der gesamten Universität.

Wir rufen die Tübinger Universitätsleitung daher auf, sich von der Bayreuther Erklärung eindeutig zu distanzieren und sich für mehr Dauerbeschäftigung im Hochschulwesen einzusetzen.

  • GEW-/ver.di-Hochschulgruppe Tübingen
  • Konvent der DoktorandInnen der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen
  • Ernst-Bloch-Uni Tübingen
  • Fachschaftenvollversammlung
  • Fachschaft Politik
  • Grüne Hochschulgruppe Tübingen
  • Studierendenrat der Universität
  • Ver.di-Betriebsgruppe Universität Tübingen
  • Personalrat Universität Tübingen
  • Juso-Hochschulgruppe Tübingen
  • Stipendiat*innengruppe der Hans-Böckler-Stiftung

Solidarität mit #HongkongProtest

Beschluss der Studentischen Vollversammlung am 28.11.2019: Solidarisierung mit Hongkong

Die Studentische Vollversammlung hat folgende Stellungnahme beschlossen und wird hier nur als solche veröffentlicht. Sie ist bisher noch kein Beschluss des StuRas.

Während wir mehr oder weniger unbehelligt in Fachschaften tagen, Seminare und Vorlesungen besuchen können oder abends einen Kaffee genießen, herrschen zeitgleich anderswo gänzlich andere Zustände. Die Prüfungen, denen Kommiliton*innen in Hongkong dieses Semester begegnen, sind keine, auf die ein Studium vorbereiten kann. Hunderte Student*innen sind derzeit den Polizeikräften des autoritären Staates ausgesetzt, einige waren etwa bis vor kurzem noch in der belagerten Polytechnischen Universität Hongkong eingeschlossen. Sie führen weiterhin einen verzweifelten Kampf für grundlegende demokratische Rechte gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner.
Dieser Kampf dauert bereits mehrere Monate und hat mindestens ein Menschenleben gekostet. Zahllose Demonstrant*innen wurden verletzt und beinahe fünftausend Menschen festgenommen. Genauere Angaben hierzu sind schwierig, da die Volksrepublik China ihren beträchtlichen weltpolitischen Einfluss dazu nutzt, Informationen über die Lage in Hongkong zu unterdrücken, z.B. durch gezielte Desinformation.


Der Gipfel der repressiven Maßnahmen ist der Einsatz scharfer Waffen gegen demonstrierende Student*innen. Zurzeit ist nicht abzusehen wie weit die Regierungen der VR China und Hongkongs eskalieren werden und diese Gewalt zugespitzt wird. Am Anfang standen friedliche Proteste gegen ein Auslieferungsgesetz, dass es der totalitären VR China ermöglicht hätte, auch in der Sonderverwaltungszone Hongkong politische Gegner*innen zu verfolgen und ausliefern zu lassen. Diese Proteste wandten sich schnell auch gegen die zunehmende Kontrolle Hongkongs durch die Kommunistische Partei Chinas. Nach Großbritanniens „Rückgabe“ Hongkongs 1997 an China wurde eine 50-jährige Annäherungsphase beschlossen. So entstand die Sonderverwaltungszone, der größtmögliche Autonomie zu gesprochen wurde. 22 Jahre nach dem Abkommen hält sich die VR China wenig daran und übt zunehmend politischen und wirtschaftlichen Druck auf die Regierung Hongkongs aus. Diesem Druck wurde mehrfach nachgegeben und es lässt sich eine starke Entdemokratisierung und Autoritarisierung feststellen. So etwa das gegen die Demonstrant*innen eingebrachte Vermummungsverbot, welches mittlerweile vom Obersten Gericht als verfassungswidrig erklärt wurde.


Gegen genau diese totalitären Tendenzen demonstrieren und kämpfen unsere Kommilliton*innen. Je mehr sich die Proteste für Freiheits- und Grundrechte einsetzen, mit desto härteren Repressionen durch die Polizeikräfte ist zu rechnen. Eine weitere Eskalation der Lage ist zu befürchten, insbesondere, sollte die Weltgemeinschaft ihre Augen von den Ereignissen vor Ort abwenden. Wir wehren uns gegen jeden Versuch, die Demonstrant*innen durch verkürzte Darstellungen zu delegitimieren.  Wir solidarisieren uns mit den demonstrierenden Menschen – auch wenn diese zu scheinbar radikalen Mitteln greifen, so zeigt dies überdeutlich, wie gewaltsam das System ist, welches die Menschen ihrer wesentlichen Freiheits- und Grundrechte beraubt. Die fortschreitende Eskalation ging von den Polizeikräften der Sonderverwaltungszone aus, die, mittelbar über die pekingnahe Regierung Hongkongs, als verlängerter Arm der VR China agieren.


Wir, die Studierenden / studentische Vollversammlung an der Universität Tübingen, solidarisieren uns mit unseren Kommiliton*innen und allen anderen Protestierenden in Hongkong und möchten alle dazu aufrufen, sich uns und dem AStA der TU Berlin anzuschließen.

Wir fordern außerdem eine Generalamnestie für alle Inhaftierten Demonstrant*innen sowie die sofortige Beendigung aller Repressionsmaßnahmen.

Stellenausschreibung Haushaltsbeauftragte*r (w/m/d)

Im Juni 2012 hat der Landtag von Baden-Württemberg die Wiedereinführung einer Verfassten Studierendenschaft beschlossen. Damit wurde eine Studierendenvertretung mit Rechtsfähigkeit und Finanzhoheit gesetzlich verankert. Der Verfassten Studierendenschaft (VS) als Teilkörperschaft der Universität Tübingen gehören alle Studierenden der Universität an. Verwaltet wird sie von sozial, kulturell und politisch engagierten Studierenden. Organe der VS sind u.a. der Studierendenrat (Stura) als Legislativorgan und das Exekutivorgan.

Die Stelle:

Gemäß §65b II BW LHG bestellt die VS eine*n Beauftragte*n für den Haushalt im Sinne des §9 LHO. Dabei kann es sich um eine Einzelperson oder einen Dienstleistenden handeln. Die VS der Universität Tübingen schreibt hiermit diese Stelle aus.

Aufgaben:

• Sie wirken an der Erstellung des Haushaltsplans mit

• Sie führen den Haushaltsplan aus

• Sie stellen die Unterlagen für die Finanzplanung auf

• Sie stellen den Haushaltsabschluss / Jahresabschluss auf

• Sie wirken bei der Buchführung mit

• Sie stellen die sachliche und rechnerische Richtigkeit von Ausgaben fest

• Sie unterstützen das Finanzreferat

• Sie werden bei allen weiteren Maßnahmen mit finanzieller Bedeutung hinzugezogen

• Sie arbeiten mit den verschiedenen Organen der VS und der Universität zusammen

Voraussetzungen:

• Befähigung für den gehobenen Verwaltungsdienst oder in vergleichbarer Weise nachgewiesene Kenntnisse im Haushaltsrecht

• Erfahrungen im Bereich der Bewirtschaftung öffentlicher Haushalte oder der Finanzverwaltung sind von Vorteil

• Erfahrung mit Finanzverwaltungssoftware ist wünschenswert

• Beratungskompetenzen

• Sorgfältige und selbstständige Arbeitsweise

• Teamfähigkeit, Kommunikationsgeschick und Freude am Umgang mit Studierenden

• Ausgeprägtes Zahlenverständnis

Arbeitsplatz:

Als Arbeitsplatz stellen wir Ihnen ein Büro zur Verfügung oder Sie arbeiten im Homeoffice mit einer vereinbarten Präsenzzeit. Wir bieten Ihnen eine vielseitige und verantwortungsvolle Tätigkeit in einem kompetenten, freundlichen und dynamischen Team.

Das Entgelt richtet sich nach dem Landestarifvertrag TV-L als 25 Prozent-Stelle.

Schwerbehinderte Menschen werden bei entsprechender Eignung vorrangig eingestellt.

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte in schriftlicher Form per Post an StuRa Tübingen, Wilhelmstraße 30, 72074 Tübingen oder per E-Mail an bewerbung@stura-tuebingen.de. Bewerbungsschluss ist der 30.06.2019. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte per Mail an exekutive@stura-tuebingen.de.

Stellenausschreibung Exekutive (Finanzen & Vorsitzende)

Einführung einer Aufwandsentschädigung für das Exekutivorgans des Studierendenrats

Der Studierendenrat Tübingen hat in seiner Sitzung am 17.12.2018 eine Aufwandsentschädigung für die Mitglieder der Exekutive der Verfassten Studierendenschaft Tübingen ab Januar 2019 beschlossen. Die beiden Vorsitzenden sowie der*die Finanzreferent*in werden nun monatlich mit 200 € pro Person für ihre ehrenamtliche Arbeit entschädigt. Teil des Beschlusses war, die Ämter neu auszuschreiben.

Die Organisationssatzung der Verfassten Studierendenschaft regelt dabei unter §14 Abs. 2 die Wahl der Exekutive, Abs. 3 regelt die Abwahl. Sollten keine neuen gültigen Bewerbungen eingehen, bleibt die Exekutive unverändert bestehen.

Während in den meisten anderen größeren Unis und Hochschulen in Baden-Württemberg schon länger Aufwandsentschädigungen an einige hochschulpolitisch aktive Mitglieder der Studierendenschaft gezahlt werden, war dies in Tübingen bisher nicht der Fall. Mit der Einführung einer der Aufwandsentschädigung möchte der StuRa die oftmals wenig spaßige Arbeit der drei Mitglieder der Exekutive nun auch finanziell honorieren. Besonders soll durch die finanzielle Entlohnung auch Studierenden mit geringerem Budget ermöglicht werden, das recht zeitintensiven Ämter der Vorsitzenden bzw. des Finanzreferats auszuüben.

Da es bei der Wahl der aktuellen Exekutive noch keine Aufwandsentschädigung gab, und sich deshalb womöglich Studierende, die sich ein Amt in der Verfassten Studierendenschaft wegen Nebenjobs o.ä. nicht leisten konnte, werden die beiden Ämter nun neu ausgeschrieben.

Aufgaben der Vorsitzenden:

  • Vertreten die Studierendenschaft gemeinschaftlich und gleichberechtigt gegenüber der Öffentlichkeit und der Universität.
  • Sind die Vorgesetzte der Arbeitnehmer*innen der Studierendenschaft (gegenwärtig zwei).
  • Führen den Rechtsverkehr der Studierendenschaft.
  • Sind an Weisungen des Studierendenrates gebunden.

Aufgaben des*der Finanzreferent*in:

  • Führt seine Aufgaben in enger Zusammenarbeit mit dem Büro aus.
  • Verwaltet das Konto der Verfassten Studierendenschaft.
  • Überprüft Ausgaben der Studierendenschaft.
  • Legt dem Studierendenrat den Entwurf für den Haushaltsplan vor.
  • Ist für die Durchführung des Haushaltsplans, für die jährliche Rechnungslegung sowie für die diesbezügliche Zusammenarbeit mit der Hochschule und dem Rechnungshof verantwortlich.

Requirements

  • Immatrikulation an der Uni Tübingen
  • Erfahrungen in der Hochschulpolitik
  • Einsatzbereitschaft und Teamfähigkeit 
  • Hohe Eigenverantwortung & Selbstorganisation
  • Ausreichend Zeit

Wir freuen uns auf deine Bewerbung bis zum 17. März!

Dein Studierendenrat Tübingen


Ansprechpartner ist der Geschäftsführende Ausschuss

Bewerbung an: ga[at]stura-tuebingen.de

Es kann auf die Aufwandsentschädigung verzichtet werden.

Die  Einführung einer Aufwandsentschädigung des Exekutivorgans beruht auf einem Antrag, welchem am 17. Dezember 2018 in der Sitzung des StuRa zugestimmt wurde. Hier der Beschluss in Antragsform:  Einführung einer Aufwandsentschädigung des Exekutivorgans (PDF)

Students' plenary meeting 14.11.2018

Am 14. November organisieren wir wieder eine studentische Vollversammlung. Sie findet um 18 Uhr im Kupferbau, Hörsaal 23 statt.

Vorläufige Tagesordnung:

  1. Eröffnung, Wahl eines Präsidiums
  2. Was gibt es neues aus dem StuRa?
  3. Finanzbericht
  4. Wohnungsnot
    1. Vortrag Professor Dr. Stefan Huber über Mietrecht
  5. Beratung und Beschluss von Anträgen
    1. A-StudVV00114112018 Antrag-Kompetenzzentrum-Nachhaltige-Entwicklung-VVS
    2. A-StudVV00214112018 Antrag Wohnraum in Tübingen
    3. A-StudVV00314112018 Antrag für Studentisches Wohnen
  6. Sonstiges

Zum Tagesordnungspunkt Wohnungsnot:

Für den 14. November ruft der Freie Zusammenschluss von Student*innenschaften bundesweit zu Vollversammlungen über das Thema Wohnungsmangel auf. Wir wollen uns dem anschließen und Strategien zu einer nachhaltigen Wohnraumpolitik entwickeln, mit bereits bestehenden Projekten zusammenarbeiten und über Mieter*innenrechte informieren. Zu Beginn des Semester haben wir in einem kleineren Rahmen bereits das erste Mal als StuRa Notunterkünfte vermittelt – mit der Vollversammlung sollen noch weitere Schritte gegen Wohnungsnot hier in Tübingen eingeläutet werden.
Mehr Informationen u.a. unter https://lernfabriken-meutern.de sowie https://www.fzs.de

Zur studentischen Vollversammlung:

Laut der Organisationssatzung der Verfassten Studierendenschaft Tübingen, sollen mindestens ein Mal pro Semester Studentische Vollversammlungen organisiert werden. In Paragraf 5 der Satzung heißt es:
„Die Studentische Vollversammlung ist ein beratendes Gremium der Studierendenschaft. Sie dient der Information der Studierenden über die Arbeit der Organe der Studierendenschaft und trägt zur Meinungsbildung der Studierendenschaft hinsichtlich der Aufgaben nach § 3 bei. Darüber hinaus kann sie Empfehlungen an die Organe der Studierendenschaft geben.“

Diese Empfehlungen an den Studierendenrat können über Anträge, welche in der Vollversammlung besprochen werden müssen, herbeigeführt werden. Anträge stellen kann jede*r Studierende der Uni Tübingen, sie müssen bis drei Werktage vor der Vollversammlung uns eingegangen sein. Schick ihn einfach per Mail an: ga@stura-tuebingen.de
Anträge, die bei der Studentischen Vollversammlung abgestimmt werden, werden wir ab Freitag hier veröffentlichen.

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Tübingen Students' Union