Kategorie-Archiv Allgemein

teilAuto Kooperation

Wer kennt es nicht? Ein Umzug steht an und du hast kein Auto, oder deine 8 WG- Mitbewohner:innen und du wollt einen Ausflug machen, aber niemand von euch hat eine Transportmöglichkeit. Darum läuft nichts und ihr bleibt Zuhause, was soll man in diesen Zeiten sonst auch machen?

All diese Szenarien gehören für die Studierenden der Tübinger Universität nun der Vergangenheit an. Als VS haben wir eine Kooperation mit teilAuto Neckar-Alb arrangiert, die es Studierenden ermöglicht, sich Fahrzeuge vergünstigt zu mieten.

Was sind unsere Vorteile?

Ab Januar steht das Carsharing den Studierenden ohne Kaution und zu einem monatlichen Beitrag von nur 6 € offen. Zudem bezahlt ihr keine Anmeldegebühren und nutzt den ermäßigten Tarif für die Miete des Fahrzeugs. Die einzige Bedingung besteht in der Vorlage einer gültigen Immatrikulationsbescheinigung, dann könnt ihr schon einen Termin vereinbaren und euch bei teilAuto registrieren lassen.

Genauere Informationen findet ihr auf der Website von teilAuto.

Ausflüge, Heimatbesuche, Umzügen und allem anderen steht nun nichts mehr im Wege.

Gute Fahrt!

Stellungnahme Missbrauchsfälle Kath.-Theologie

Solidarität mit den Betroffenen & Lückenlose Aufklärung!

++++++ CONTENT WARNING: SEXUALISIERTE GEWALT ++++++

Hintergrund:

Wie aus einem Artikel des Schwäbischen Tagblatts vom 13.11.20 und einer Mitteilung der Katholisch-Theologischen Fakultät vom 12.11.20 hervorgeht, ist es an der Fakultät „in den vergangenen zehn Jahren zu sexuellen Grenzverletzungen und zu emotionalem Missbrauch gekommen“. 
Dekan Möhring-Hesse schließt ein Netzwerk nicht aus. Die Fakultät hat den Betroffenen Solidarität zugesagt und den Dekan, die Gleichstellungsbeauftragt der Fakultät und eine Person im Gleichstellungsbüro der Universität als Ansprechpersonen genannt.


Stellungnahme:

Der Studierendenrat ist solidarisch mit allen Betroffenen. Wir fordern lückenlose Aufklärung und unbedingte Solidarität mit den Betroffenen sexualisierter Gewalt und emotionalen Missbrauchs. Wir begrüßen den offenen Umgang der Katholisch-Theologischen Fakultät mit den Vorfällen und erwarten, dass sie alles in ihrer Macht stehende unternimmt, um den Betroffenen Hilfe zukommen zu lassen und mögliche Missbrauchssysteme aufzudecken.
Die Vorfälle müssen Konsequenzen für die Täter(*innen), aber auch das Umfeld, das derartige Gewalt ermöglicht hat, nach sich ziehen. Die Fakultät muss deshalb untersuchen, welche Strukturen den Taten entweder förderlich waren oder sie zumindest nicht verhindert haben und entsprechende Veränderungen vornehmen.

Wir erwarten, dass die an der Aufklärung beteiligten Stellen der Universität parteilich für die Betroffenen vorgehen, das heißt im Sinn des Konzepts der Definitionsmacht deren Darstellung nicht infrage stellen.
Neben dem aktuellen Fall ist dieses Vorgehen auch unverzichtbar für alle anderen vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Betroffenen sexualisierter Gewalt an der Universität Tübingen. Diese müssen wissen, dass die Universität bedingungslos hinter ihnen steht und es keine Toleranz für derartige Taten gibt.
Eine juristische Aufklärung ist nicht Aufgabe der Universität, Pseudo-Neutralität daher nicht angemessen. An dieser Stelle möchten wir uns dem Hinweis der Katholisch-Theologischen Fakultät anschließen und darum bitten, etwaige Spekulationen über mögliche Betroffene sowie Beschuldigte zu unterlassen.

Der Studierendenrat fordert die Universität außerdem auf, eine unabhängige Stelle zur Unterstützung betroffener Personen einzurichten. Dies kann auch in Form von weiteren Mitteln für das Gleichstellungsbüro stattfinden. Die gegenwärtigen Ansprechpersonen (Prorektorin Amos und Kanzler Rothfuß) sind weder in der Unterstützung Betroffener geschult, noch können sie als Teil der Universitätsleitung unabhängig sein.

Wenn die Universität sexualisierte Gewalt ernst nimmt, muss sie eine Stelle mit entsprechend geschulten Personen einrichten.


Diese Stellungnahme wurde in der StuRa Sitzung am 16.11.2020 beschlossen.

Ausschreibung eines VS- Vorsitz Postens

Wir suchen kurzfristig eine*n Ko-Vorsitzende*n der Verfassten Studierendenschaft um unser Exekutivorgan ab Oktober bis Ende der Amtszeit im Dezember wieder zu vervollständigen. Das Exekutivorgan besteht aus zwei gleichberechtigten Vorsitzenden und dem*der Finanzreferent*in.

Einer unser bisherigen Vorsitzenden, Jonathan, verlässt uns, weil er in den Vorstand des freien zusammenschluss von student*innenschaften gewählt wurde. Das Exekutivorgan besteht damit nur noch aus einer Vorsitzenden und dem Finanzreferenten.

Wenn du Interesse an Hochschulpolitik und Studierendenvertretung hast und im Optimalfall auch schon ein bisschen Erfahrung damit, sowie im Wintersemester 20/21 an der Uni Tübingen immatrikuliert bist,bewirb dich mit einer kurzen Beschreibung per Mail beim Geschäftsführenden Ausschuss (ga@stura-tuebingen.de).

Informationen über die Funktion des*der Vorsitzenden und des Exekutivorgans findet ihr hier.

Zeitplan

  • Frist zur Einreichung von Kandidaturen: Ablauf 28.09.20
  • Aussprache + Sondersitzung (online) des StuRa: 29.09.20, 20 Uhr
  • Wahl durch den StuRa: 30.09.

Notlagenstipendium der Studierendenschaft

Keine Kohle und keine Aussicht auf Hilfe?


Du bist nicht allein. Tausende Student*innen haben in der Corona Krise aus verschiedenen Gründen ihr Einkommen verloren. Die Hilfen von Bund und Land haben lange auf sich warten lassen und jetzt, wo sie endlich da sind, zeigt sich: viele Leute gehen trotz Notlage leer aus. 

Der StuRa hat deshalb am 27.07.20 eine Satzung für ein Notlagenstipendium beschlossen, denn wenn uns sonst niemand hilft, müssen wir eben selbst solidarisch sein. Aus dem Hilfsfonds können Studierende, die sich in einer akuten finanziellen Notlage befinden, bis zu drei Monate lang je nach Bedarf bezuschussen lassen, maximal mit dem BAföG Höchstsatz.

Dabei denken wir insbesondere an Menschen, die sich erfolglos auf die BMBF Zuschüsse beim Studierendenwerk beworben haben.

Über Anträge soll eine Kommission entscheiden, die der StuRa einsetzen wird, sobald das Rektorat der Satzung zugestimmt hat. Wenn du Interesse hast, in dieser Kommission mitzuwirken, kannst du dich beim Geschäftsführenden Ausschuss (GA) melden.


Timeline

  • 27.07.: Beschluss der Satzung durch den StuRa:
  • 06.08.: Einreichung der Satzung bei der Rechtsabteilung der Uni zur Weitergabe ans Rektorat (nach Formatierung etc.)
  • 24.08.: StuRa Beschluss über Höhe des Notlagenfonds
  • 26.08.: Rektoratssitzung, Genehmigung der Satzung (voraussichtlich)
  • ab 07.09.: Veröffentlichung in den Amtlichen Bekanntmachungen, damit Inkrafttreten der Satzung
  • Nach Inkrafttreten der Satzung: Wahl der Vergabekommission
  • Vergabe der ersten Stipendien vermutlich Anfang Wintersemester 20/21

Hier seht ihr die eingereichte Satzung als pdf:

Online-Veranstaltung „Deine Rechte als studentische / wissenschaftliche Hilfskraft“.

Die GEW/ver.di Hochschulgruppe veranstaltet am 29.07. um 18 Uhr eine Online-Veranstaltung mit dem Titel „Deine Rechte als studentische/wissenschaftliche Hilfskraft“. Unser AK Soziales möchte sich diesem Thema in Zukunft auch wieder mehr widmen. Wenn du Interesse hast, daran mit zu arbeiten, melde dich gerne bei uns oder der GEW/ver.di Hochschulgruppe.

Deine Rechte als studentische/wissenschaftliche Hilfskraft

Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte sind an der Universität heutzutage nicht mehr wegzudenken. Dabei zählen sie finanztechnisch noch nicht einmal als Personal, sondern sind Teil der Sachmittel. Auch einen Tarifvertrag für Hilfskräfte gibt es deutschlandweit nur in Berlin, in allen anderen Bundesländern gelten nur die gesetzlichen Mindeststandards.

Aber was genau ist dort eigentlich geregelt? Welche Tätigkeiten sind für Hilfskräfte überhaupt zulässig? Und: Haben sie Anspruch auf Urlaub oder Lohnfortzahlung im Krankheitsfall? Müssen sie ihre Stunden nachholen, wenn sie krank waren?

Diese und andere Fragen sind Thema der Online-Veranstaltung Deine Rechte als Hilfskraft, zu der die gemeinsame Hochschulgruppe von ver.di und GEW an der Universität Tübingen am Mittwoch, den 29.07.2020 ab 18 Uhr zur Online-Veranstaltung einlädt.

Mit Marco Unger von der Landesfachgruppe Hochschule und Forschung der GEW Baden-Württemberg haben die Gewerkschafter einen ausgewiesenen Kenner der Materie als Referenten gewonnen; im Anschluss an Ungers Vortrag besteht Gelegenheit zu Fragen und Diskussion.

Um den Link zu der Veranstaltung zu erhalten, melde dich bitte Mail oder über dieses Formular an:

Anmeldung

    Zur Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/2653225234947530/

    Studierende in der Krise nicht alleine lassen!

    Corona hin, Corona her – es brodelt bereits seit Langem an den Universitäten und Hochschulen dieses Landes. Der Bologna-Prozess hat Universitäten zu Lernfabriken werden lassen. Erwachsene Menschen, die angeblich zu selbstständig denkenden Menschen erzogen werden sollen, werden behandelt wie Schulkinder. Die Anwesenheit wird überprüft und gleichzeitig ein beständiger Leistungsdruck aufgebaut. Ob man das Studium vollständig (Master) abschließen kann, ist auch nicht mehr garantiert. Gleichzeitig ging diese Entwicklung mit einem großen Sparprogramm in der Lehre einher. Wer heutzutage an einem gut ausgestatteten Lehrstuhl und einer guten Fakultät lernen will, muss mit dem Sponsoring von Großunternehmen leben. 

    Auf dieses System treffen nun eine Pandemie und eine Krise, welche wir in Deutschland noch nicht erlebt haben. Abstand halten und Social Distancing sind zurecht die Mittel, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Gleichzeitig sind die Universitäten nicht dazu ausgestattet, um digitale Lehre anzubieten. Zudem haben nicht alle Studierenden die Ausstattung (Internet, Computer, technische Hilfsmittel), um an dieser Lehre teilzunehmen. 

    Seit Monaten warten Studierende nun auf finanzielle Unterstützung. Die Bundesbildungsministerin, Anja Karliczek, macht jedoch lediglich ein Konjunkturprogramm für den KfW-Kredit. Wer wegen Corona den Job verloren hat und in finanzielle Not geraten ist, soll sich nun also über mehrere Tausend Euro verschulden. Und auch die als „schon sehr großzügig“ angekündigten 100 Millionen Zuschuss, die nicht zurückgezahlt werden müssen, sind eine Farce. Maximal 500€ dürfen Studierende auf dem Konto haben, um hier Geld zu beantragen. Viele können mit 500€ nicht einmal ihre Miete in Tübingen bezahlen.

    Und was macht Frau Bauer, die Landeswissenschaftsministern? Studierende aus Nicht-EU Staaten und Zweitstudierende müssen, auch wenn sie ihren Job verloren haben weiterhin Studiengebühren zahlen, sonst droht die Exmatrikulation. Schluss mit den diskriminierenden Gebühren!

    Wir brauchen direkte und schnelle Hilfen, damit für viele die Corona Krise nicht das Ende der akademischen Ausbildung bedeutet!

    Zur Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/255349408892744/

    Bitte tragt während der Kundgebung einen Mund-Nasen-Schutz und haltet ausreichend Abstand!

    Forderungen Semesterticket 2020

    StuRa fordert Erstattungsoptionen

    Der StuRa hat auf Antrag des AK Soziales/StuWe/Semesterticket am 27.05. per Umlaufverfahren eine Position zum Semesterticket 2020 beschlossen und an den Naldo Aufsichtsrat geschrieben, der am 28.05. getagt hat.

    Die wichtigsten Punkte:

    • Erstattungsoption für das Sommer-Semesterticket von min. 2/3 des Preises aus Landesmitteln (ähnlich der Regelung der Schüler*innenmonatskarten).
    • Erweiterte Gültigkeit des Sommer-Semestertickets auf Ende Oktober.

    Der ganze Beschluss:

    Da das Sommersemester an der Universität Tübingen durch Beschluss des Senats vom 14.05. bis auf einige Ausnahmen komplett digital fortgeführt wird, sollte es für Studierende, die sich ein Semesterticket gekauft haben, die Möglichkeit geben ihr Semesterticket zurückzugeben und einen Teil der Kosten erstattet zu bekommen.
    Mittlerweile sind 1/3 des Semesters vergangen, die Höhe der Rückerstattung sollte damit bei etwa 2/3 des Kaufpreises liegen. Der Studierendenrat sieht bei dieser Kostenübernahme das Land in der Pflicht. Der öffentliche Nahverkehr darf durch die Corona Pandemie nicht noch mehr geschwächt werden. Für die Abwicklung ist hingegen der Naldo Verkehrsverbund ein geeigneter Partner.

    Darüber hinaus fordert der Studierendenrat, dass die Gültigkeitsdauer des Sommersemestertickets, aufgrund der Bibliotheksschließungen und des verschobenen Vorlesungsbeginns im Wintersemester, für alle Studierende auf den Oktober 2020 erweitert wird. Trotz des verschobenen Vorlesungsbeginn ist es dennoch sinnvoll, wenn das Wintersemesterticket ebenfalls im gesamten Oktober gültig ist.

    Aufgrund der Corona-Pandemie sind viele Studierende in eine finanzielle Notlage geraten. Insbesondere der Bund, aber auch das Land sind daher in der Pflicht, sich um diese Situation zu kümmern. Noch Ende März gingen viele Hochschulen davon aus, spätestens Mitte des Semesters wieder in die Präsenzlehre zu gehen. Viele Studierende haben sich deshalb bereits zu Beginn des Sommersemesters ein Semesterticket gekauft. Nachdem nun auch weiterhin (fast) alles digital stattfindet, lohnte sich dieser Kauf für viele nicht, mehr noch, stellt eine nennenswerte finanzielle Belastung für sie dar.
    Es ist wichtig, dass Studierende durch diesen Fehlkauf nicht das Interesse am öffentlichen Nahverkehr verlieren.

    Da die Bibliotheken einige Wochen geschlossen waren, bzw. manche Fachbibliotheken weiterhin bis auf eingeschränkten Ausleihbetrieb geschlossen sind, müssen einige Studierende das Abgabedatum ihrer Abschlussarbeit verlängern. Wenn Studierende deshalb auch im Oktober noch in Tübingen an ihrer Abschlussarbeit schreiben und danach Tübingen verlassen, wäre es hilfreich, wenn das Sommersemesterticket auch im Oktober noch gültig wäre. Damit würde sich die Gültigkeitsdauer des Sommersemestertickets ungefähr um die Dauer der Bibliotheksschließung verlängern. Statt umständlichen Nachweisen, scheint uns eine pauschale Verlängerung des Sommersemestertickets hier sinnvoll. 

    Prüfungen Sommer 2020

    Präsenzprüfungen im SoSe 2020

    Während der Senat der Uni Tübingen am 14.05. entschieden hat, dass mit Ausnahme von Laborpraktika dieses Semester keinerlei Präsenzlehre stattfindet, werden viele Prüfungen weiterhin analog stattfinden.
    Dazu hat die Studierendenabteilung in Rücksprache mit uns eine Verfahrensregelung ausgegeben, die wir sehr begrüßen. Das komplette Dokument findet ihr unten zum Download.


    Das Wichtigste:

    • Euer Prüfungsanspruch bleibt unbeschadet.
    • Prüfungen finden nur analog statt, wenn sie nicht verschoben werden können oder nicht digital stattfinden können.
    • In den Prüfungsräumen wird immer 2m Abstand zwischen allen Personen eingehalten, die Plätze werden regelmäßig desinfiziert.
    • Den Teilnehmer*innen werden Hygienetücher zur Verfügung gestellt.
    • Immunsupprimierte und anders besonderem Risiko ausgesetzte Studierende können verlangen, dass ihnen ein besonders sicheres Umfeld ermöglicht wird.
    • Rücktritte sind überall bis unmittelbar vor der Prüfung möglich. Bitte überlegt euch genau, ob ihr an der Prüfung teilnehmen könnt. Aus einer Nichtteilnahme entsteht euch KEIN Nachteil, auch nicht, wenn ihr dadurch normalerweise Fristen verpassen würdet (das ist durch die „Corona-Satzung“ ausgeschlossen).

    Zum selber durchlesen:

    Für Rückfragen wie immer:
    corona@stura-tuebingen.de oder direkt an das Studierendensekretariat bzw. eure Studiengangsberater*innen wenden.

    Forderungskatalog Lehramtsstaatsexamen

    LAK verabschiedet Forderungen zu Staatsexamen im Lehramt

    Die Landesastenkonferenz hat in ihrer Sitzung am 03. Mai 2020 einen Forderungskatalog zur Durchführung der Saatsexamina im Lehramt verabschiedet, auch die Tübinger Delegation hat dafür gestimmt.
    Wir möchten uns damit für einen möglichst geregelten Ablauf der Staatsexamina und einen guten Übergang der Student*innen von der Uni ins Referendariat einsetzen.
    Den ganzen Katalog findet ihr unten zum Herunterladen.

    Zentrale Forderungen:

    Die Landesstudierendenvertretung fordert, dass..

    • alle Studierenden mit Kind, die sich in der Abschlussphase ihres Studiums befinden, einen Anspruch auf Notbetreuung erhalten!
    • die Studierenden die Festlegung des Prüfungstermins mitbestimmen können!
    • eine neutrale Person als Vorsitzende an den mündlichen und praktischen Prüfungen teilnimmt, ohne dadurch die Terminfindung zu verzögern!
    • das Kultusministerium die Hochrechnung der bisherigen Noten den Studierenden als Option freistellt!
    • die Frist für die wissenschaftlichen Arbeiten flexibel und in Abhängigkeit vom Zugang zu Bibliotheken und Laboren gehandhabt wird!

    Aus der Pressemitteilung der Landesastenkonferenz dazu:

    Als wäre das [die Belastung durch Bibliotheksschließungen, Verdienstausfälle etc.] noch nicht genug, hat die Informationspolitik des Kultusministeriums (KM) große Verunsicherung und Sorge unter den Examenskandidat*innen ausgelöst. Am 24. wurde den meisten Studierenden (einigen sogar noch später) mitgeteilt, dass sie sich bis 30.4. entscheiden sollen, ob sie ihre Prüfung im Sommersemester (11.5.-31.7.) absolvieren oder den Herbsttermin in Anspruch nehmen wollen. Da das KM aufgrund zahlreicher Rückmeldungen und Anfragen offenbar einsehen musste, dass diese Frist zu kurzfristig war, wurde sie letztlich auf den 6.5. verschoben.
    Die Vorgaben des KM zielen darauf ab, den Interessen aller Studierenden gerecht zu werden, und wir erkennen darin eine studierendenfreundliche und wohlgesonnene Intention. Ein Teil der Studierenden möchte möglichst früh, ein anderer Teil möglichst spät oder erst im Herbst geprüft werden. Hieraus resultiert der lange Prüfungszeitraum und die Möglichkeit, die mündliche Prüfung auf den Herbsttermin zu verschieben. Auch die Notwendigkeit einer*s vom KM gestellten Vorsitzenden wird zugunsten einer flexiblen Terminvereinbarung innerhalb der Hochschulen ausgesetzt.

    PM LAK 04.05.2020

    Den kompletten Forderungskatalog:

    de_DEGerman
    Studierendenrat Tübingen
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