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Statement zur Besetzung der Münze 13

Diese Stellungnahme ist durch den Arbeitskreis Soziales / Studierendenwerk des Studierendenrats Tübingen beschlossen, der StuRa selbst konnte darüber noch nicht beschließen.

Wir solidarisieren uns mit den Bewohner:innen der Münze 13, ihrer Arbeit für den Erhalt des historischen Gebäudes und des Kulturzentrums Blauer Salon und ihrem Kampf für bezahlbaren, sozialen und selbstverwalteten Wohnraum in der Tübinger Innenstadt. In einem kürzlich veröffentlichten Statement der Bewohner:innen wird die Lage der Münze 13 ausführlich beschrieben [1].

Die Bewohner:innen der Münze 13 sind seit vielen Jahren bemüht, mit dem Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim (Anstalt des öffentlichen Rechts, im Folgenden StuWe AdöR) in Kontakt zu treten. Sie wollen einerseits über den mittlerweile erheblichen Sanierungsstau, andererseits über die Möglichkeit eines Verkaufs der Immobilie sprechen. Das StuWe AdöR, das über eine schwierige Konstruktion mit dem Studentenwerk Tübingen e.V. letztlich Vermieterin des Hauses ist, versperrt sich diesem Dialog allerdings seit Jahren konsequent. Vor einiger Zeit wurde sogar ein Verwaltungsratsbeschluss getroffen, der Mitgliedern des Verwaltungsrats verbietet, mit den Bewohner:innen über die Situation zwischen Münze und StuWe AdöR zu sprechen. Wir unterstützen die Bewohner:innen in ihrem Ziel, in der Altstadt langfristig selbstverwalteten und günstigen Wohnraum zu verankern. Durch das in Tübingen und anderswo sehr erfolgreiche Modell des Mietshäuser Syndikats kann wirklich selbstbestimmtes Wohnen auch in der Münze 13 Realität werden.

Sanierungsstau nicht auf Münze 13 beschränkt. 

Bewohner:innen der verschiedenen StuWe AdöR Wohnheime, insbesondere der teilselbstverwalteten, berichten uns immer wieder, wie renovierungsbedürftig die Häuser sind. Kleine Reparaturen werden durchgeführt, Renovierungsarbeiten bleiben aber aus. Wir befürchten, dass dieser Aufschub nicht nur kurzfristigen finanziellen Überlegungen entspringt, sondern gerade bei den teilselbstverwalteten Wohnheimen eine Strategie ist, um diese Selbstverwaltung aufzulösen. Wenn ein Wohnheim so renovierungsbedürftig ist, dass die Bewohner:innen entmietet werden können, wird aufwändig saniert und ohne Selbstverwaltung und gegebenenfalls teurer neu vermietet. 

Aber auch andere Wohnheime leben vor allem von der Bausubstanz. Das StuWe AdöR vernachlässigt damit seinen Auftrag, preiswerten und guten Wohnraum für möglichst viele Studierende bereitzustellen. Finanziellen Druck dazu gibt es nicht, denn in den letzten Jahren hat das Werk regelmäßig Überschüsse mit seinem Wohnsektor eingefahren und in den Jahresbilanzen Gewinne gemacht. Ein Skandal für eine eigentlich gemeinnützige Anstalt des öffentlichen Rechts, die nicht nur aus Steuermitteln, sondern maßgeblich aus direkten Beiträgen aller Studierender finanziert wird.

Verantwortung bei Geschäftsführung und Verwaltungsrat

Wir lasten diese Versäumnisse ausdrücklich nicht den Mitarbeiter:innen des StuWe AdöR an, die oft mit viel Einsatz hervorragende Arbeit für die Studierenden leisten. Verantwortlich ist die Geschäftsführung des StuWe AdöR. Oliver Schills Sparpolitik zielt seit vielen Jahren darauf ab, das StuWe AdöR zu einem profitablen Unternehmen zu machen. Dafür setzt Schill auf Wettbewerb der verschiedenen Standorte – etwa der unterschiedlichen Mensen. Dieser Wettbewerb steht im krassen Gegensatz zu ihren Aufgaben als Anstalt. Während dieses Verhalten durch das Finanzministerium gelobt wird, leiden darunter die Studierenden vor Ort und innerhalb des StuWe AdöR entsteht eine Konkurrenz der verschiedenen Standorte, die nur mit Solidarität überwunden werden kann. Ein Studierendenwerk ist kein Unternehmen, erst recht keines, das Gewinne machen soll. Es ist zur Unterstützung und Selbsthilfe der Studierenden da. Diesem Auftrag wird das Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim nicht gerecht. Das zeigt sich nicht nur bei den Wohnheimen, sondern auch in anderen Sektoren. So wird in der Gastronomie seit Jahren versäumt, die Nachfrage nach pflanzlichen Gerichten zu decken. In der Beschaffung wird vermeintlich zur Kostensenkung die Zusammenarbeit mit anderen Studierendenwerken (Einkaufsgemeinschaft Süd-West) abgelehnt. Trotzdem sind die Essenspreise in den vergangengen Jahren spürbar gestiegen. Auf der Morgenstelle ist das Gastronomieangebot so unzureichend, dass die Universität Foodtrucks von Drittanbietern bestellt hat. 

Auch die Kinderbetreuung wurde erst kürzlich zurückgefahren, ein schwerer Schlag für Studierende mit Kind und frische Absolvent:innen. Die Effektivität der psychosozialen Beratungsstelle leidet ebenfalls seit längerem an ihrer geringen Kapazität. In der momentanen Krise fällt dieser Mangel besonders stark auf. Viele andere Studierendenwerke haben bessere Antworten auf die momentane Krise und generelle Aufgaben gefunden. 

Verantwortung für diese Zustände trägt aus Sicht des AK StuWe auch der Verwaltungsrat und sein langjähriger Vorsitzender, der Rektor der Universität Tübingen, Bernd Engler. Es ist seine Aufgabe, die Geschäftsführung zu kontrollieren, in die richtigen Bahnen zu lenken und im gegebenenfalls zum Wohl des Studierendenwerks und seiner Student:innen auszutauschen. Auch das zuständige Ministerium, welches im Verwaltungsrat vertreten ist, müsste stärker steuernd für die Interessen der Studierenden eintreten, wenn diese durch StuWe AdöR und Universität nicht wahrgenommen werden. 

Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, um den Aufgaben nachzukommen und das eigene Handeln zu reflektieren. Wir fordern das StuWe AdöR auf, mit den  Bewohner:innen der Münze 13 in einen konstruktiven Dialog zu treten und hierbei auch über ein realistisches Verkaufsangebot zu sprechen.

Wir fordern weiterhin, den Sanierungsstau in allen Wohnheimen im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten zu beenden, weiteren Wohnraum zu schaffen und insbesondere (teil-)selbstverwalteten Wohnraum zu fördern.

Häuser denen die drin Wohnen!

Für ein Studierendenwerk für die Studierenden!

[1] https://muenze13.wordpress.com

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Der Arbeitskreis StuWe / Soziales / Semesterticket ist ein offener Arbeitskreis des Studierendenrats, in dem sich alle Studierenden einbringen können. Der AK „beschäftigt sich mit den Themen und Tätigkeiten des Studierendenwerkes […]. Er setzt sich im Rahmen der Mandate für die sozialen Belange der Studierenden ein.

Der Arbeitskreis führt zur Erfüllung seiner Aufgaben Aktionen und Veranstaltungen durch.“ Der vorliegende Text wurde durch den AK am 27.02.2021 verabschiedet. Der Studierendenrat ist aufgefordert, sich dem vorliegenden Text anzuschließen.

Solidarität mit den Protestierenden der Boğaziçi Universität!

Der Studierendenrat Tübingen solidarisiert sich mit den protestierenden Student*innen, wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und Professor*innen der Boğaziçi Universität in Istanbul, welche aktuell repressiven Maßnahmen wie Verhaftungen und Gewalt ausgesetzt sind. Die Proteste wenden sich gegen die Ernennung von Melih Bulu zum Präsidenten der Boğaziçi Universität durch Recep Tayyip Erdoğan. Die Ernennung vom Januar 2021 verfolgt das Ziel, die Hochschulen durch Einsetzung von AKP-Getreuen auf Linie Erdoğans zu bringen. Dies stellt einen massiven Eingriff in die Autonomie der Hochschulen dar. Bereits seit 2016 führt der türkische Staat immer wieder Massenverhaftungen und Zwangsexmatrikulationen durch. Wo diese Mittel nicht ausreichen, um Hochschulangehörige einzuschüchtern, wird auch Gewalt angewendet, beispielsweise durch die Polizei. Bei den aktuellen Protesten setzte die Polizei nicht nur Pfefferspray, sondern auch Scharfschützen ein. 

Der Studierendenrat ordnet diese Eingriffe als faschistisch ein. Die Konsequenz hieraus ist für uns, dass wir unsere Universität auffordern, jegliche Zusammenarbeit mit der AKP und ihren Akteur*innen oder Sympathisant*innen auszuschließen und über ihre Netzwerke mindestens auf eine Amnestie für die an den Protesten Beteiligten hinzuwirken. Ziel muss sein, dass die Autonomie der Hochschule wiederhergestellt wird und illegitim platzierte Personen aus ihren Ämtern entlassen werden. Wir fordern die Universität auf, der Erdoğan-Regierung gegenüber kritische Wissenschaftler*innen und Student*innen in der Türkei und im Exil zu unterstützen. 

Hoch die internationale Solidarität!

Umfrage zum Studium während der Corona Pandemie

Das zweite Semester während der Corona-Pandemie geht bald zu Ende. In enger Absprache mit den Fachschaften hatten wir uns die letzten beiden Semester in den Uni-Gremien für möglichst studifreundliche Lösungen während der Pandemie eingesetzt. Gemeinsam mit der GEW/ver.di-Hochschulgruppe hat unser Arbeitskreis Soziales nun eine Umfrage erstellt, um einen Überblick zu bekommen, wie zufrieden ihr derzeit mit der Lehre seid. Außerdem geht es darum, wie es euch finanziell und psychisch geht und ob Beratungs- und Hilfsangebote der Uni, des Studierendenwerks und von Bund und Land ausreichen oder ob und wo es Nachholbedarf gibt.

Wenn du mehrere Fächer studierst und dort unterschiedlich gut mit der aktuellen Situation umgegangen wird, fülle die Umfrage bitte für jedes Fach einzeln aus. Die Felder in den Abschnitten Finanzielles und Psychisches kannst du beim zweiten Ausfüllen dann einfach frei lassen.

Umfrage

    Was studierst du? (wenn mehrere Fächer beachte Hinweis oben)

    An welcher Fakultät studierst du das Fach?

    In welchem Fachsemester studierst du?

    Geschlecht

    Was trifft auf dich zu? (Mehrfachnennung möglich)

    Lehre

    Wie zufrieden bist du mit deinem Studium während der Corona Pandemie?

    Wie viel Arbeit musst du für deine Kurse im Vergleich zu vor Corona aufwenden?

    Wie gut konntest du an digitalen Lehrformaten teilhaben im Vergleich zu Präsenzformaten vor Corona?

    Gibt es bei deinen Lehrveranstaltungen, die per Videokonferenz / synchron stattfinden eine Anwesenheitspflicht?

    Gibt es bei deinen Lehrveranstaltungen, die per Videokonferenz stattfinden eine Webcampflicht?

    Hast du trotz der geschlossenen Bibliotheken einen Arbeitsplatz zum lernen?

    Ist dein Studium rein online studierbar?

    Wird in deinem Studiengang auf individuelle Probleme und Bedürfnisse (schlechtes Internet, Pflegearbeit usw.) eingegangen?

    Hast du sonst noch Anmerkungen zur Lehrsituation während der Corona-Pandemie?

    Prüfungen

    Wie zufrieden bist du mit dem Umgang der Uni bzgl. Prüfungen während Corona?

    Hast du trotz geschlossener Bibliotheken ausreichend Literatur und Materialien, um dich auf die Prüfungen vorzubereiten?

    Wie müssten Prüfungsformate deiner Meinung nach angepasst werden um diese Hürden zu vermeiden?

    Wenn bei deinem Fach Präsenzprüfungen vorgesehen sind, gibt es alternative Prüfungsangebote für Studierende, die nicht an Präsenzprüfungen teilnehmen möchten oder können?

    Wenn bei deinem Fach Prüfungen mit Webcamüberwachung vorgesehen sind, gibt es alternative Prüfungsangebote bei der Studierende nicht ihr Zimmer filmen lassen müssen?

    Hast du sonst noch Anmerkungen zu Prüfungen während der Corona-Pandemie?

    Finanzielles

    Verlängert sich dein Studium wegen der Corona Pandemie?

    Befürchtest du wegen der Corona Pandemie nach deinem Studium keinen Job zu finden?

    Was trifft auf dich und Deine Finanzierung in der Coronasituation zu? (Mehrfachnennung möglich)

    Welche Probleme ergeben sich daraus für dich im Alltag? (Mehrfachnennung möglich)

    Erhältst du die Überbrückungshilfe des BMBF?

    Hat sich die Auszahlung der Überbrückungshilfe im Vergleich zum Sommersemester im Winter verbessert oder verschlechtert?

    Wie wurde deine Wohnsituation aufgrund von Corona beeinflusst? (Mehrfachnennung möglich)

    Hast du sonst noch Anmerkungen zu der finanziellen Lage von Studierenden während der Corona-Pandemie?

    Psychisches

    Wie gut fühlst du dich in Anbetracht der aktuellen Situation psychisch in der Lage, das Semester erfolgreich zu absolvieren?

    Hast du vermehrt Konzentrationsschwierigkeiten?

    Hast Du die Möglichkeit Dich mit Deinen Kommiliton*innen auszutauschen?

    Wie zufrieden bist du mit dem psychotherapeutischen Beratungsangebot des Studierendenwerks?

    Fühlst du dich im Vergleich zu vergangenen Semestern besser oder schlechter imstande, die Ansprüche, die an dich gestellt werden (ECTS, Arbeit, Familie, etc.) zu stemmen?

    Hast du sonst noch Anmerkungen zu der psychischen Lage von Studierenden während der Corona-Pandemie?

    Wunschzettel

    Was wünschst du dir von deinen Dozierenden?

    Was wünschst du dir von von der Unileitung?

    Was wünschst du dir von Studierendenvertretungen?

    Vielen Dank, dass du an der Umfrage teilgenommen hast! Wenn du mehrere Fächer studierst, lade die Seite nach dem Absenden des Feedbacks für ein Fach einfach neu und fülle die Umfrage für das andere Fach erneut aus.

    An dieser Stelle möchten wir uns auch noch ganz herzlich bei der GEW / ver.di Hochschulgruppe bedanken, die diese Umfrage mit initiiert und gestaltet hat. Die GEW / ver.di HSG trifft sich ca. einmal im Monat, meist Mittwoch oder Donnerstag Abends. Wenn du mal bei den Treffen dort vorbei schauen willst, schreibe einfach eine Mail an hochschulgruppe.tuebingen [at] gew-bw.de


    In dem Kalender rechts findest du übrigens die Termine, wann sich die Arbeitskreise des Studierendenrats treffen. Die Arbeitskreise tagen öffentlich, du kannst also einfach jederzeit zum Reinschnuppern und Mitarbeiten vorbei kommen.

    Wenn du gerne regelmäßiger über die Arbeit der Verfassten Studierendenschaft informiert zu werden willst, trage dich in unseren Newsletter ein:

      Logo von der EUA CIVIS. Eine Europa Karte mit bunten Punkten die die Städte markieren

      Ausschreibung für einen Platz als Studierendenvertreter*in im CIVIS Hub Council

      Ausschreibung für einen Platz als Studierendenvertreter*in im CIVIS Hub Council

      Die Universität Tübingen ist Teil von CIVIS, einem Verbund europäischer Hochschulen. Die weiteren CIVIS Universitäten sind National and Kapodistrian University of Athens, Aix- Marseille Université, University of Bucharest, Université libre de Bruxelles, Universidad Autónoma de Madrid, Sapienza Università di Roma und Stockholms Universitet. Themen sind zum Beispiel: Erasmus, blended learning, interdisziplinäre Forschung und vieles mehr. Weitere Informationen und was genau CIVIS ist findest du hier: https://civis.eu/de/uber-civis/wer-ist-civis

      Der Hub Council soll als gemeinsames Kommitee der Universitäten Tübingen und Athen mit dem Schwerpunkt „Society, Culture, Heritage“ eingerichtet werden. Gemeinsam mit Lehrenden, Stakeholdern und einem/einer weiteren studentischen Vertreter*in der National and Kapodistrian University of Athens gestaltest DU die Einrichtung dieses neuen Hubs mit. Der Hub (Koordinationsstelle für CIVIS-Lehrangebote in den Geistes- und Sozialwissenschaften, sowie Jura und Theologie) wird gemeinsam von den Universitäten Tübingen und Athen geleitet; er wird von dem Hub Council beraten. Dabei steht für Dich zukünftig die Zusammenarbeit mit dem/der studentischen Vertreter*in der National and Kapodistrian University of Athens im Vordergrund. Die Position ist zunächst für ein Jahr ausgeschrieben.

      Weitere Informationen über die Funktion der Hubs findest du hier: https://civis.eu/en/activities/civis-hubs

      Dein Aufgabenbereich umfasst:

      • Mitwirkung an Auswahl und Konzeption internationaler Lehraktivitäten bezüglich des neu eingerichteten Hubs; langfristig auch an der Konzeption von CIVIS-Studiengängen
      • Die aktive Teilnahme am Arbeitskreis CIVIS
      • Die regelmäßige Berichterstattung in den studentischen Gremien der Universität Tübingen(StuRa, FSVV)

      Was du mitbringen solltest:

      • Hochschulpolitische Erfahrung (Fachschaft, Hochschulgruppe, Gremien…)
      • Englisch Niveau B2 aufwärts
      • gerne weitere Fremdsprachenkenntnisse im CIVIS-Raum (Französisch, Schwedisch,Spanisch, Italienisch, Rumänisch, Neugriechisch)
      • Interesse an Studium, Lehre und Wissenschaft innerhalb von Europa
      • Zuverlässigkeit
      • Teamfähigkeit
      • immatrikuliert an der Universität Tübingen für min. ein weiteres Jahr, mit Option auf Verlängerung

      Bewerbungsfrist ist der 16.01.2021 und das Bewerbungsgespräch findet in der Woche vom 18.01 – 21.01 statt. Die Bewerbung von Frauen, Non-Binary und Menschen mit Beeinträchtigung ist ausdrücklich erwünscht und wird bei gleicher Eignung bevorzugt. Eine kurze, informelle Bewerbung richtest Du bitte an aussen[ät]stura-tuebingen.de

      Wir freuen uns auf eure Bewerbungen! AK CIVIS

      Engagiertes Referat für Öffentlichkeitsarbeit gesucht!

      Der Studierendenrat Tübingen möchte das Referat für Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation / Presse besetzen, um in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Arbeitskreis die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Studierendenrat Tübingen zu übernehmen. 

      Du bist offen, freundlich, flexibel und hast Spaß am Umgang mit anderen Menschen? Egal ob du bereits Presseerfahrungen sammeln konntest, gerne Flyer und Plakate designst oder 10.000 Likes auf Facebook hast, der StuRa Tübingen freut sich auf deine Bewerbung. 

      Du bist bisher hochschulpolitisch nicht aktiv? Kein Problem, auch ein Blick von außen kann für das Referat sinnvoll sein – es soll schließlich Leute informieren, die selbst nicht im StuRa aktiv sind.

      Du hast Spaß am Schreiben von Texten, kannst mit einer Kamera umgehen und bist bereit, dich in das manchmal komplexe Themenfeld der Hochschulpolitik einzuarbeiten? Bei deinen Aufgaben hast du viele Freiheiten, denn bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des StuRas gibt es an allen Ecken und Enden einiges zu tun, hier zählt vor allem dein Engagement!  

      Wir suchen eine kommunikative Persönlichkeit mit sehr gutem Allgemeinwissen, die sich unter Einsatz von strategischem Denken und mit hoher Sensibilität auf die vielfältigen Akteure im Presse- und Medienbereich einstellen und mit diesen umgehen kann. Hierzu solltest du mündlich und schriftlich überzeugend argumentieren, dich durchsetzen sowie Konfliktpotenzial rechtzeitig erkennen und in geeigneter Weise darauf reagieren können. Dabei wird ein nachdrückliches, aber verbindliches Auftreten erwartet.

      Die Hauptaufgaben:

      • die intensive Pflege von Facebook, Instagram & Homepage
      • Verfassen von Pressemitteilungen
      • kurze Zusammenfassungen über die Arbeit des Studierendenrats, und der Arbeitskreise

      Der Kreativität sind aber keine Grenzen gesetzt. Möglich ist unter anderem:

      • die Erstellung von Print- und Werbematerialien (z.B. Flyern, Poster etc.)
      • Berichte aus den Sitzungen und Arbeitskreisen
      • Betreuung der Pressearbeit im Rahmen von größeren Veranstaltungen wie Uniwahlen und Vollversammlungen oder auch Moderation von Pressekonferenzen
      • Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
      • Redaktionelle Betreuung des StuRa-Wikis
      • ggf. Planung, Organisation und Durchführung eines Pressegesprächs im Vorfeld der Veranstaltung
      • Medienbeobachtung und -analyse
      • Ausbau und Pflege der Kontakte zu Journalist*innen von Print-, TV-, Radio und Onlinemedien
      • Zusammenarbeit mit den Pressestellen in Landesverbänden, z.B. LAK, fzs

      Was wir bieten: 

      • eine Aufwandsentschädigung von 150€/ Monat
      • tiefen Einblick in die Strukturen der Hochschulpolitik Tübingens und Baden-Württembergs
      • flache Hierarchien, bei denen es auf jeden ankommt
      • flexible Arbeitszeiten und mobile working
      • Weiterbildungsmöglichkeiten
      • wichtige Arbeitserfahrung, macht sich auch gut auf dem Lebenslauf
      • Erwerben von Kenntnissen, die über das Studium hinausgehen

      Das Referat wird durch bis zu zwei gleichberechtigte Referent:innen gebildet. Gibt es weniger qualifizierte Interessierte, so kann das Referat auch durch eine:n Referent:in gebildet werden oder unbesetzt bleiben.

      Das Pressereferat ist an die Amtszeit des StuRas gekoppelt, dennoch gilt diese Ausschreibung ab sofort. Bewirb dich einfach per Mail mit deinen Unterlagen, ein paar Infos über dich und warum du Lust auf das Pressereferat hast. Wir freuen uns auf deine Bewerbung! 

      Für Fragen steht der Arbeitskreis Presse- & Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung. Bewerbung im PDF-Format bitte an: Exekutive und den GA der kommenden Sitzung. Deine Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet. 

      teilAuto Kooperation

      Wer kennt es nicht? Ein Umzug steht an und du hast kein Auto, oder deine 8 WG- Mitbewohner:innen und du wollt einen Ausflug machen, aber niemand von euch hat eine Transportmöglichkeit. Darum läuft nichts und ihr bleibt Zuhause, was soll man in diesen Zeiten sonst auch machen?

      All diese Szenarien gehören für die Studierenden der Tübinger Universität nun der Vergangenheit an. Als VS haben wir eine Kooperation mit teilAuto Neckar-Alb arrangiert, die es Studierenden ermöglicht, sich Fahrzeuge vergünstigt zu mieten.

      Was sind unsere Vorteile?

      Ab Januar steht das Carsharing den Studierenden ohne Kaution und zu einem monatlichen Beitrag von nur 6 € offen. Zudem bezahlt ihr keine Anmeldegebühren und nutzt den ermäßigten Tarif für die Miete des Fahrzeugs. Die einzige Bedingung besteht in der Vorlage einer gültigen Immatrikulationsbescheinigung, dann könnt ihr schon einen Termin vereinbaren und euch bei teilAuto registrieren lassen.

      Genauere Informationen findet ihr auf der Website von teilAuto.

      Ausflüge, Heimatbesuche, Umzügen und allem anderen steht nun nichts mehr im Wege.

      Gute Fahrt!

      Stellungnahme Missbrauchsfälle Kath.-Theologie

      Solidarität mit den Betroffenen & Lückenlose Aufklärung!

      ++++++ CONTENT WARNING: SEXUALISIERTE GEWALT ++++++

      Hintergrund:

      Wie aus einem Artikel des Schwäbischen Tagblatts vom 13.11.20 und einer Mitteilung der Katholisch-Theologischen Fakultät vom 12.11.20 hervorgeht, ist es an der Fakultät „in den vergangenen zehn Jahren zu sexuellen Grenzverletzungen und zu emotionalem Missbrauch gekommen“. 
      Dekan Möhring-Hesse schließt ein Netzwerk nicht aus. Die Fakultät hat den Betroffenen Solidarität zugesagt und den Dekan, die Gleichstellungsbeauftragt der Fakultät und eine Person im Gleichstellungsbüro der Universität als Ansprechpersonen genannt.


      Stellungnahme:

      Der Studierendenrat ist solidarisch mit allen Betroffenen. Wir fordern lückenlose Aufklärung und unbedingte Solidarität mit den Betroffenen sexualisierter Gewalt und emotionalen Missbrauchs. Wir begrüßen den offenen Umgang der Katholisch-Theologischen Fakultät mit den Vorfällen und erwarten, dass sie alles in ihrer Macht stehende unternimmt, um den Betroffenen Hilfe zukommen zu lassen und mögliche Missbrauchssysteme aufzudecken.
      Die Vorfälle müssen Konsequenzen für die Täter(*innen), aber auch das Umfeld, das derartige Gewalt ermöglicht hat, nach sich ziehen. Die Fakultät muss deshalb untersuchen, welche Strukturen den Taten entweder förderlich waren oder sie zumindest nicht verhindert haben und entsprechende Veränderungen vornehmen.

      Wir erwarten, dass die an der Aufklärung beteiligten Stellen der Universität parteilich für die Betroffenen vorgehen, das heißt im Sinn des Konzepts der Definitionsmacht deren Darstellung nicht infrage stellen.
      Neben dem aktuellen Fall ist dieses Vorgehen auch unverzichtbar für alle anderen vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Betroffenen sexualisierter Gewalt an der Universität Tübingen. Diese müssen wissen, dass die Universität bedingungslos hinter ihnen steht und es keine Toleranz für derartige Taten gibt.
      Eine juristische Aufklärung ist nicht Aufgabe der Universität, Pseudo-Neutralität daher nicht angemessen. An dieser Stelle möchten wir uns dem Hinweis der Katholisch-Theologischen Fakultät anschließen und darum bitten, etwaige Spekulationen über mögliche Betroffene sowie Beschuldigte zu unterlassen.

      Der Studierendenrat fordert die Universität außerdem auf, eine unabhängige Stelle zur Unterstützung betroffener Personen einzurichten. Dies kann auch in Form von weiteren Mitteln für das Gleichstellungsbüro stattfinden. Die gegenwärtigen Ansprechpersonen (Prorektorin Amos und Kanzler Rothfuß) sind weder in der Unterstützung Betroffener geschult, noch können sie als Teil der Universitätsleitung unabhängig sein.

      Wenn die Universität sexualisierte Gewalt ernst nimmt, muss sie eine Stelle mit entsprechend geschulten Personen einrichten.


      Diese Stellungnahme wurde in der StuRa Sitzung am 16.11.2020 beschlossen.

      Ausschreibung eines VS- Vorsitz Postens

      Wir suchen kurzfristig eine*n Ko-Vorsitzende*n der Verfassten Studierendenschaft um unser Exekutivorgan ab Oktober bis Ende der Amtszeit im Dezember wieder zu vervollständigen. Das Exekutivorgan besteht aus zwei gleichberechtigten Vorsitzenden und dem*der Finanzreferent*in.

      Einer unser bisherigen Vorsitzenden, Jonathan, verlässt uns, weil er in den Vorstand des freien zusammenschluss von student*innenschaften gewählt wurde. Das Exekutivorgan besteht damit nur noch aus einer Vorsitzenden und dem Finanzreferenten.

      Wenn du Interesse an Hochschulpolitik und Studierendenvertretung hast und im Optimalfall auch schon ein bisschen Erfahrung damit, sowie im Wintersemester 20/21 an der Uni Tübingen immatrikuliert bist,bewirb dich mit einer kurzen Beschreibung per Mail beim Geschäftsführenden Ausschuss (ga@stura-tuebingen.de).

      Informationen über die Funktion des*der Vorsitzenden und des Exekutivorgans findet ihr hier.

      Zeitplan

      • Frist zur Einreichung von Kandidaturen: Ablauf 28.09.20
      • Aussprache + Sondersitzung (online) des StuRa: 29.09.20, 20 Uhr
      • Wahl durch den StuRa: 30.09.

      Notlagenstipendium der Studierendenschaft

      Keine Kohle und keine Aussicht auf Hilfe?


      Du bist nicht allein. Tausende Student*innen haben in der Corona Krise aus verschiedenen Gründen ihr Einkommen verloren. Die Hilfen von Bund und Land haben lange auf sich warten lassen und jetzt, wo sie endlich da sind, zeigt sich: viele Leute gehen trotz Notlage leer aus. 

      Der StuRa hat deshalb am 27.07.20 eine Satzung für ein Notlagenstipendium beschlossen, denn wenn uns sonst niemand hilft, müssen wir eben selbst solidarisch sein. Aus dem Hilfsfonds können Studierende, die sich in einer akuten finanziellen Notlage befinden, bis zu drei Monate lang je nach Bedarf bezuschussen lassen, maximal mit dem BAföG Höchstsatz.

      Dabei denken wir insbesondere an Menschen, die sich erfolglos auf die BMBF Zuschüsse beim Studierendenwerk beworben haben.

      Über Anträge soll eine Kommission entscheiden, die der StuRa einsetzen wird, sobald das Rektorat der Satzung zugestimmt hat. Wenn du Interesse hast, in dieser Kommission mitzuwirken, kannst du dich beim Geschäftsführenden Ausschuss (GA) melden.


      Timeline

      • 27.07.: Beschluss der Satzung durch den StuRa:
      • 06.08.: Einreichung der Satzung bei der Rechtsabteilung der Uni zur Weitergabe ans Rektorat (nach Formatierung etc.)
      • 24.08.: StuRa Beschluss über Höhe des Notlagenfonds
      • 26.08.: Rektoratssitzung, Genehmigung der Satzung (voraussichtlich)
      • ab 07.09.: Veröffentlichung in den Amtlichen Bekanntmachungen, damit Inkrafttreten der Satzung
      • Nach Inkrafttreten der Satzung: Wahl der Vergabekommission
      • Vergabe der ersten Stipendien vermutlich Anfang Wintersemester 20/21

      Hier seht ihr die eingereichte Satzung als pdf:

      German
      Studierendenrat Tübingen
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