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Über 3000 Unterschriften für Lede Abal


Treffen mit Lede-Abal

Heute hat sich der AK Studiengebühren mit dem Landtagsabgeordneten der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Daniel Lede Abal getroffen, um ihm die über 3000 Unterschriften Studierender gegen die geplanten Studiengebühren für internationale Studierende und Zweitstudium zu übergeben und sich über das Thema auszutauschen.
Wir danken für die interessante Diskussion!


Der StuRa möchte sich einen neuen Anstrich geben und braucht dafür deine Idee. Bis jetzt repräsentiert der Biber als inoffizielles Logo das höchste studentische Gremium der Universität Tübingen. Wir suchen nach Alternativen. Hast du eine Idee? Sei kreativ und sende uns deinen Vorschlag für ein Logo bis zum 31.01.2017 an akpoe@stura-tuebingen.de. Der Gestalter des späteren neuen Logos erhält einen Präsentkorb im Wert von etwa 100 €. StuRa Mitglieder sowie ihre Stellvertreter sind vom Preis ausgeschlossen. Das Logo darf keine Urheberrechte verletzen.
Wir freuen uns auf eure Vorschläge!
Euer Studierendenrat

Category: Pressemitteilungen


Die rechtskonservative Szene wird nun auch an unserer Hochschule aktiver. Am Mittwoch, den 18. Mai 2016, fanden sich vor den Eingängen des Brechtbaus und der Universitätsbibliothek der Universität Tübingen sowie an verschiedenen Stellen in der Stadt Schmierereien auf dem Boden, deren Aussagen eindeutig rechts zu interpretieren sind. Zu sehen sind an den Standorten jeweils vier Leichenmarkierungen wie man sie an einem Tatort vorfinden würde, welche Schlagworte wie etwa „Deutschland“, „Tradition“, „Identität“ und „Familie“ tragen. Vermutlich möchten die unbekannten Sprayer_innen darauf aufmerksam machen, dass dem, was sie unter dem Begriff „Deutschland“ verstehen, der Tod drohe (à la Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“). Es scheint, als wollten die Urheber_innen auf einen von ihnen diagnostizierten Identitätsverlust (wie auch immer diese „Identität“ ausgestaltet sein mag) hinweisen.

Der Studierendenrat der Universität Tübingen kritisiert diesen „Protest“ und die hinter ihm stehende, reaktionäre Botschaft aufs Schärfste. Das Postulieren von homogenen, vermutlich biologistisch imaginierten Identitätskategorien, die sich an Konstrukten wie Nation oder heteronormativen Beziehungsformen orientiert, lehnen wir entschieden ab. Darüber hinaus erzeugen die genannten Kategorien willkürliche Ausschlüsse und stehen in rassistischer, diskriminierender und sexistischer Tradition. Dass als Ort dieser Polemik die Universitätsbibliothek, die als offener Raum für intellektuellen, interdisziplinären und interkulturellen Austausch steht, gewählt wurde, empfinden wir als besonders geschmacklos, da dadurch Menschen, die nach Meinung der Urheber_innen für den „Tod“der genannten Kategorien verantwortlich seien, zwangsläufig mit dieser Hetze konfrontiert werden und ihnen symbolisch der Zugang zu universitären Bildungsinstitutionen verwehrt werden soll. Die Universität muss jedoch ein angstfreier Raum bleiben, an dem jeder Mensch so sein kann, wie er_sie will. Systematische Ausschlüsse und das Reproduzieren von Ressentiments widerstreben nicht nur unserem Verständnis einer pluralen, individuellen Gesellschaft, sondern stehen auch dem offenen, freien intellektuellen Diskurs entgegen.

Wir appellieren nachdrücklich an die Universitätsleitung und die Stadtverwaltung, sich nicht nur eindeutig zu einer offenen und diskriminierungsfreien Universität bekennen, sondern auch dafür Sorge zu tragen, dass die Schmierereien schnellstmöglich entfernt werden und gegen die Urheber_innen vorgegangen wird. Nur durch eine solch eindeutige Positionierung kann die Universität Tübingen ihrem Credo „innovativ – interdisziplinär – international“ gerecht werden.

2 Vertreter der LHG stimmten dem Antrag zu, distanzierten sich jedoch vom Zusammenhang zwischen dem Erstarken der „rechtskonservativen Szene“ sowie ihrer Diskurse und dem Erscheinen derartiger Symboliken. Sie plädierten daher für die Ersetzung des Begriffs „rechtskonservativ“ durch den Begriff „rechtsextrem“. Kein Vertreter des RCDS stimmte dem Antrag zu.

Category: Pressemitteilungen

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Tübinger Studierendenrat fordert die Beibehaltung der Beurlaubung bei Auslandssemetern

Gegen die Stimmen der Studierendenvertreter hat der Senat der Universität Tübingen in seiner Sit­zung am 10. April 2014 beschlossen, dass Auslandssemester künftig keinen Beurlaubungsgrund mehr darstellen. Wer ein Auslandssemester absolviert, muss nun also pro Semester 30 in Tübingen anrechenbare ECTS-Punkte erwerben. Andernfalls führt das Auslandssemester zum Überschreiten der Regelstudienzeit, was für viele Studierende ein Problem darstellt.
Das Rektorat begründet diese Entscheidung damit, dass Druck auf die Fächer ausgeübt werden sol­le, die im Ausland erbrachten Studienleistungen auch anzurechnen. Eine vollständige Anrechnung von im Ausland erworbenen Leistungspunkten sei seit der Bolognareform garantiert und gegeben. Als weiterer Grund wird angeführt, dass die Studierenden, die an einem Austauschprogramm der Universität Tübingen teilnehmen, auch Kosten verursachen und deshalb eingeschrieben sein sollten. Zudem sei für die Zuteilung von Landesmitteln die Zahl der nicht-beurlaubten Studierenden rele­vant, so dass die Universität rund 1,2 Millionen Euro Mehreinnahmen erwarten könne.

Aus der Sicht des Studierendenrats entspricht die Annahme der Universitätsleitung bezüglich der Anrechnung von Studienleistungen nicht der Realität.

„Die Anrechnung von im Ausland absolvierten Kursen ist für die meisten Studierenden nach wie vor hoch problematisch. Die Erfahrung zeigt, dass im Regelfall nur ein Bruchteil der im Ausland er­zielten Punkte in Tübingen anerkannt werden – zudem gibt es hier erhebliche Unterschiede zwi­schen den einzelnen Fachbereichen“, betonen die Studierendenvertreter.
Sollte diese Regelung beibehalten werden, bedeutet der Auslandsaufenthalt für die meisten Studie­renden, dass ein Abschluss innerhalb der Regelstudienzeit nicht mehr möglich ist.
Der Studierendenrat begrüßt außerordentlich, dass sich das Rektorat für die Einhaltung der Bolo­gnareform durch die Universität Tübingen einsetzt. Jedoch darf das Problem der schlechten Anre­chenbarkeit von extern erbrachten Studienleistungen nicht auf dem Rücken der Studierenden ausge­tragen werden. Auch wird außer Acht gelassen, dass ein wesentlicher Teil der Auslandsaufenthalte außerhalb des Bolognaraums absolviert wird; die betroffenen Studierenden haben erfahrungsgemäß noch größere Probleme bei der Anrechnung ihrer im Ausland erbrachten Leistungen.
Die Universität Tübingen legt in ihren offiziellen Stellungnahmen oft einen Schwerpunkt auf Inter­nationalisierung und Mobilität ihrer Studierenden. Die jetzt eingeführte Regelung steht diesen Zie­len im Wege und stellt einen Rückschritt dar.

Der Tübinger Studierendenrat fordert den Senat deshalb auf, die Entscheidung umgehend zurückzu­nehmen und weiterhin allen Studierenden die Möglichkeit aufrecht zu erhalten, ein Auslandssemes­ter zu absolvieren.

 


 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an presse at stura-tuebingen.de oder besuchen Sie unsere Homepage unter www.stura-tuebingen.de

Pressemitteilung zur Abschaffung der Beurlaubungsregelung (PDF)

 

Eine ausfürlichere Stellungnahme eine Erklärung zum Sachstand finden Sie hier:

Stellungnahme und Sachstand (PDF).

Category: Pressemitteilungen


Das StuRa hat am 10.04.1014 einen offenen Brief in die Senatskommission  für Qualitätssicherungsmittel gegeben.

Der Brief wurde vom größten Teil der studentischen Fakultätsratsmitgleider unterzeichnet, Uniweit werden weiter Unterschriften gesammelt.

Die Hintergrunde und den offenen Brief findet man hier:


Am 23.01.2014 sind die studentischen Mitglieder der Senatskommission für Qualitätssicherungsmittel zurückgetreten.

Die Hintergründe dazu finden sich im